110 Teilnehmer bei VOA-Mitgliederversammlung

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Am 13. Juni fand in Heidelberg die diesjährige Mitgliederversammlung des Verbandes für die Oberflächenveredelung von Aluminium e. V. (VOA) statt. Die Vorträge zur digitalen Transformation der Branche stießen bei den Teilnehmenden auf großes Interesse.

Bereits vor der offiziellen Mitgliederversammlung des VOA am 13. Juni startete das Programm mit einer Sitzung des Technischen Kreises bei der Chemische Werke Kluthe GmbH sowie der offiziellen Abendveranstaltung, zu der zahlreiche internationale Gäste erschienen. In der eigentlichen Mitgliederversammlung griffen verschiedene Redner die relevanten Themen der Branche auf.

VOA-Vorsitzender zeigt Optimismus

Kriege, Inflation oder Klimawandel seien Faktoren, die die deutsche Wirtschaft und damit die Branche der Oberflächenveredelung beeinflussen. Friedhelm U. Scholten, Vorsitzender des VOA-Vorstandes, zeigte sich bei seiner Begrüßungsrede zur 60. Mitgliederversammlung dennoch optimistisch: „Wir sind offen für Veränderung in diesen schwierigen Zeiten und resilient gegenüber Einflüssen, die wir nicht in der Hand haben.“ Er empfahl den Mitgliedsunternehmen, ihren Fokus auf gut funktionierende Teams zu legen und alle Mitarbeiter in die Zukunft mitzunehmen: sowohl Fachkräfte aus unterschiedlichen Ländern als auch Mitarbeiter in verschiedenen Lebensphasen, vom Auszubildenden bis zum Rentner, der weiterhin arbeiten möchte.

Multiples und unüberschaubares Umfeld

Vor allem die digitale Transformation beschäftigt die VOA-Mitgliedsunternehmen. Arnaud Kropp, Leiter Marketing & Vertrieb bei der Softec AG, griff das Zukunftsthema als erster Redner auf. „Transformation, Industrie 4.0 und künstliche Intelligenz – eine Einordnung für die Digitalisierung der Branche“ lautete der Titel seines Vortrags. Ihm folgte Dr. Christof Langer, Abteilungsleiter Leichtmetall-Oberflächentechnik beim fem Forschungsinstitut mit dem Thema „Zukunft digital mit künstlicher Intelligenz gestalten -– multiprofessionell, generationenübergreifend, interkulturell“. Den Abschluss bildete Torsten Seeberg vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Abteilung 5 – Cybercrime/Digitale Spuren . Er zeigte eindringlich auf, warum und auf welche Weise „Wirtschaftsunternehmen im Fokus von Cyberkriminellen“ stehen.

Professionell aufgestellter Verband

Scholten bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen sowie allen Mitgliedern, die sich in der Technischen Kommission, dem Technischen Kreis, den verschiedenen Projektgruppen zu zukunftsweisenden Themen und in den Prüfausschüssen engagieren. Der Verband gewann in den letzten Jahren internationale Anerkennung. Dies zeigte sich durch die Anwesenheit von Metin Yilmaz, Vize-Präsident der European Association for Surface Treatment on Aluminium (ESTAL), durch Bernard Gilmont, ESTAL Secretary General, und viele weitere ESTAL-Mitglieder. Ebenso begrüßte der Verband Peter Watts und Ernst Weigl, den Präsidenten und Vize-Präsidenten der internationalen Qualitätsgemeinschaft QUALANOD für anodisiertes Aluminium.

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