Egal ob es um das Entgraten von Gusswerkstücken geht, das Feinpolieren von Felgen oder das Entzundern und Entrosten von groben Maschinenteilen – Gleitschleifprozesse sind äußerst vielseitig.

Eine chaotische Masse aus Schleifkörpern und Werkstücken, die „durchgerührt“ wird – so könnte man als Laie einen Gleitschleifprozess beschreiben. Die meisten Gleitschleifprozesse unterscheiden sich im Wesentlichen in der Art und Weise, wie das Schleifkörper-Werkstückgemisch umgewälzt wird. Dabei sind die erreichbaren Oberflächengüten und die Prozesszuverlässigkeiten beachtlich. Zwar dauern Gleitschleifprozesse häufig länger als manuelle Schleif- oder Polierprozesse, durch die chargenweise Automatisierbarkeit und die Reduzierung von Ausschuss ist das für viele Anwender aber kein realer Nachteil.

­► Autor: Carsten Blumenstengel