Die Vapic GmbH zeigt auf der Tube 2026 (Halle 6, Stand 6H16) ihr Portfolio für die industrielle Teilereinigung in der Rohr- und rohrverarbeitenden Industrie. Im Mittelpunkt stehen wässrige und lösemittelbasierte Reinigungsanlagen sowie speziell entwickelte Reinigungsmedien.
Integration in automatisierte Fertigungslinien
Im Mai 2025 übernahm Vapic die Marke bous und erweiterte damit ihr Angebot um kompakte, wässrige Reinigungsmaschinen. Diese lassen sich in bestehende Fertigungslinien integrieren, etwa in automatische Sägesysteme. Ein Beispiel ist der niederländische Maschinenhersteller BEWO CS, der Rohrsägesysteme entwickelt. Die Anlagen kombinieren mehrere Prozessschritte wie Sägen, Entgraten, Messen und Waschen. Die Reinigungstechnologie von bous – nun Teil des vapic-Portfolios – wird dort seit Jahren eingesetzt.
Innerhalb der Linie werden gesägte Rohrstücke unter Hochdruck von Spänen und Ölen befreit, mit Korrosionsschutz versehen und anschließend getrocknet. Die Systeme sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und ermöglichen nach Herstellerangaben die Reinigung und Trocknung von bis zu 2.500 Rohren pro Stunde. Unterschiedliche Längen, Durchmesser und Wandstärken können verarbeitet werden.
Breites Leistungsportfolio
Vapic deckt neben dem Sonderanlagenbau auch die Lohnreinigung und die Entwicklung eigener Reinigungsmedien ab. Die Kombination aus Anlagenbau, Prozesschemie und Reinigungsdienstleistung ermöglicht eine abgestimmte Auslegung der Reinigungsprozesse – beispielsweise als Vorbereitung für Pulverbeschichtung, Lackierung, Schweißen oder Biegen.
Die Tube 2026 bietet Vapic erstmals eine Plattform, das erweiterte Portfolio im Umfeld der internationalen Rohrindustrie vorzustellen.


