Auf der parts2clean im Oktober in Stuttgart präsentiert die Plasmatreat GmbH (Halle 10, Stand D52) eine Lösung für die industrielle Oberflächenreinigung, die besonders hartnäckige organische und anorganische Rückstände gleichermaßen entfernt. Der Plasmaspezialist hat seine Plasma Treatment Unit (PTU) mit der neuesten Technik ausgestattet und bringt diese Anlage mit zur Messe. HydroPlasma, die Kombination aus Openair-Plasma und destilliertem Wasser, ermöglicht eine effiziente, umweltfreundliche und materialschonende Vorbereitung von Substraten für anspruchsvolle Weiterverarbeitungsprozesse wie strukturelles Verkleben, Abdichten oder Beschichten.
Live-Demo und Fluoreszenz-Analyse
Besucher können den neuen HydroPlasma-Prozess live kennenlernen. Die PTU ist mit Openair- und HydroPlasma ausgestattet. Mit Fingerabdrücken oder Ölresten kontaminierte Metallteile werden live gereinigt und analysiert. Hier kommt auch der Fluoreszenzscanners des Fraunhofer IPM zum Einsatz. Dessen Analysen verdeutlichen anhand von Vorher- und Nachher-Aufnahmen, wie verschieden die Oberflächenreinheit vor und nach der Behandlung ist. Besucher können eigene flache Materialproben mitbringen, die vor Ort gereinigt und dann per Scanner analysiert werden.
Suerstoff- und Wasserstoffradikale lösen Rückstände auf Oberflächen
HydroPlasma verbindet die physikalische Reinigungswirkung des Openair-Plasmas, ebenfalls eine Entwicklung von Plasmatreat, mit der chemischen Reaktivität von Wasser. Durch die Einspeisung von destilliertem Wasser in den Plasmaprozess entstehen hochreaktive Sauerstoff- und Wasserstoffradikale. Diese lösen Rückstände auf Oberflächen in wasserlösliche oder gasförmige Bestandteile auf, die sich rückstandslos entfernen lassen. Die Technologie arbeitet umweltschonend mit Wasser, Luft und Strom sowie ohne chemische Lösungsmittel und ist VOC-frei. Durch das eingespeiste Wasser ist der Plasmastrahl, der auf die Oberfläche trifft, kälter als gewöhnlich und ermöglicht so auch die Behandlung von noch temperaturempfindlicheren Materialien.


