BASF Coatings hat am Standort Münster eine neue, hochmoderne Produktionsanlage für Fahrzeugserienlacke an den Start gebracht. Die Linie ist auf sogenannte High-Runner-Produkte ausgelegt – also Farbtöne, die derzeit einen großen Teil der Nachfrage abdecken. Sie soll eine konstant hohe Lackqualität gewährleisten und zugleich die Effizienz der Fertigung erhöhen.
Die Investition gilt für BASF Coatings als strategischer Meilenstein und unterstreicht die langfristige Wettbewerbsfähigkeit im Bereich volumenstarker Lacke. Ein weitreichender Automatisierungsgrad ermöglicht einen ressourcenschonenderen Betrieb und verbessert gleichzeitig Prozessstabilität und Zuverlässigkeit.
Die Produktionsstätte zählt zu den wichtigsten Investitionen der vergangenen fünf Jahre. Von den ersten Konzeptstudien 2019 über rund zweieinhalb Jahre Bauzeit bis zum jetzigen Produktionsbeginn wurde das Vorhaben maßgeblich durch die Expertise der BASF-Coatings-Teams geprägt.
Verlässliche Produktqualität und -stabilität
„Mit der neuen Anlage haben wir in einen weiterentwickelten Prozess investiert, der eine hohe und verlässliche Produktqualität sowie -stabilität sicherstellt. Davon profitieren unsere Kunden unmittelbar“, ergänzt Nils Lessmann, Senior Vice President Global Operations Paint & Resin. „Als nächsten Schritt werden unsere Teams in Asien-Pazifik und Nordamerika diese bewährten Verfahren übernehmen und unser globales Produktionsnetzwerk weiter stärken.“
Die Anlage ist darauf ausgelegt, den Energieeinsatz zu reduzieren und damit die CO₂-Emissionen zu senken – ein weiterer Baustein für mehr Nachhaltigkeit bei BASF Coatings. Der Standort Münster wird seit 2022 vollständig mit erneuerbarer Windenergie versorgt; laut Unternehmen werden dadurch jährlich rund 4.000 Tonnen CO₂ vermieden. Münster gehört damit zu mehreren BASF-Coatings-Standorten in Europa, Asien-Pazifik und Nordamerika, die zu 100 % mit erneuerbarem Strom arbeiten.


