Mit dem neuen Labor stärkt der Hersteller seine Entwicklungskapazitäten für wasserbasierte Basislacke am europäischen Automotive-Standort Würzburg. Das Lean-Lab-Konzept wird derzeit weltweit an weiteren Standorten ausgerollt und jeweils auf lokale Anforderungen zugeschnitten. Es basiert auf einer klaren funktionalen Trennung:
- Prozesslabor für alle Nassarbeiten
- Produktlabor für kundenzentrierte Entwicklungen und Anpassungen
- Labordienstleistungen für Bereitstellung und Verwaltung von Roh- und Betriebsstoffen
Effizienzsteigerung durch Materialfluss und zentrale Logistik
Die räumliche Nähe zur Produktion ermöglicht eine enge Abstimmung zwischen Entwicklung und Fertigung. Laut BASF führt der optimierte Materialfluss mit direkter Logistikanbindung zu jährlich rund 25,1 Tonnen eingesparter CO₂-Emissionen. Eine verbrauchsabhängige Materialversorgung soll die Ressourcenauslastung zusätzlich verbessern.
IT-Infrastruktur und digitale Laborverwaltung
Alle Arbeitsplätze sind ergonomisch ausgelegt und mit moderner IT ausgestattet. Sämtliche Prozesse werden digital erfasst. Ein RFID-basiertes Lagersystem und maßgeschneiderte Laborsoftware unterstützen die automatisierte Datenaufnahme sowie die digitale Beschaffung und Lagerverwaltung. Ergänzend bietet ein Working Café Raum für Austausch und teamorientiertes Arbeiten.


