Die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen bilden seit 2015 einen globalen Rahmen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Für Industrieunternehmen besonders relevant sind unter anderem SDG 4 (Hochwertige Bildung), SDG 7 (Saubere Energie), SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum), SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur), SDG 12 (Nachhaltige/r Konsum und Produktion) und SDG 13 (Klimaschutz). BASF Coatings bündelt seine Nachhaltigkeitsmaßnahmen entlang dieser Ziele. Im Fokus von SDG 13 stehen Strategien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Inzwischen stammen knapp 70 % des globalen Strombedarfs des Unternehmens aus erneuerbaren Quellen. Ergänzend entwickelt der Lackhersteller CO₂-reduzierte Beschichtungen sowie effizientere Lackierprozesse, unter anderem auf Basis des Biomassen-Bilanzverfahrens.
Innovation für nachhaltige Oberflächenlösungen
Im Sinne von SDG 9 arbeitet BASF Coatings mit Partnern an energie- und materialeffizienten Verfahren. Dazu zählt der gemeinsam mit Lufthansa Technik eingeführte Haifischhaut-Oberflächenfilm zur Verbesserung der Aerodynamik von Flugzeugen. Die Beschichtungstechnologie Viant kombiniert Konversions- und Primerschicht in einem Prozessschritt und verringert so den Ressourcenbedarf. Auch das Overspray-Free Application-Verfahren ermöglicht Zwei-Ton-Lackierungen ohne separate Schritte und reduziert Energieverbrauch und Emissionen.
Aus- und Weiterbildung im Sinne des SDG 4
Einen weiteren Schwerpunkt legt das Unternehmen auf hochwertige Bildung. Aktuell absolvieren mehr als 130 junge Menschen an den Standorten Münster und Würzburg eine Ausbildung oder ein duales Studium. Ergänzend bietet BASF Coatings modulare Weiterbildungsprogramme für Beschäftigte – von technischen Schulungen bis zu digitalen Kompetenzen. Initiativen wie „Jugend forscht“ oder der R-M Best Painter Contest unterstützen zudem den beruflichen Nachwuchs in der Reparaturlackierung.


