Die BASF SE hat im zweiten Quartal 2026 ihren Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 17,2 Milliarden Euro erhöht. Ausschlaggebend waren vor allem höhere Preise und ein Mengenwachstum. Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg auf 2,4 Milliarden Euro. Für das Gesamtjahr hob das Unternehmen seine Prognose an und erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro.
Für die Oberflächentechnik entwickelte sich das Segment Surface Technologies differenziert. Höhere Preise trugen zum Umsatz bei, gleichzeitig verzeichnete das Segment einen leichten Absatzrückgang. Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich. Als Grund nennt BASF höhere Fixkosten.
Positive Entwicklung im ersten Halbjahr
Im ersten Halbjahr 2026 verbesserte sich das Ergebnis des Segments Surface Technologies gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf Konzernebene stiegen Umsatz und operatives Ergebnis ebenfalls. BASF führt dies insbesondere auf positive Mengen- und Preiseffekte zurück.
Das Unternehmen setzte zudem seine Restrukturierungs- und Portfoliomaßnahmen fort. Dazu zählen der Verkauf des Coatings-Geschäfts an Carlyle sowie Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz. Nach Angaben von BASF wurden seit Anfang 2024 weltweit rund 7.000 Stellen abgebaut. Gleichzeitig schreitet der Aufbau des neuen Verbundstandorts im chinesischen Zhanjiang voran.
Prognose für 2026 angehoben
Vor dem Hintergrund der bisherigen Geschäftsentwicklung hat BASF den Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2026 angehoben. Unverändert bleiben die Erwartungen für den Free Cashflow sowie die CO₂-Emissionen.


