MKS Atotech präsentiert auf der SurfaceTechnology GERMANY 2026 in Stuttgart neue Lösungen für die Oberflächenveredelung, die ohne PFAS und Chrom(VI) auskommen. Im Mittelpunkt stehen dekorative und funktionale Beschichtungsverfahren sowie Vorbehandlungstechniken, die auf aktuelle regulatorische Anforderungen ausgerichtet sind.
TriChrome-Portfolio für dekorative Anwendungen
Ein Schwerpunkt des Messeauftritts ist das TriChrome-Portfolio. Die dreiwertigen Chromprozesse erfüllen Anforderungen an Korrosionsschutz, Schichtdicke und Farbgestaltung und sind für Anwendungen unter anderem in der Automobil- und Sanitärindustrie ausgelegt. Die Verfahren lassen sich mit unterschiedlichen Materialien kombinieren und bieten gestalterische Spielräume bei stabiler Prozessführung.
Vorbehandlung ohne Chrom(VI) und PFAS
Mit Covertron 600 zeigt Atotech zudem ein Vorbehandlungssystem für die Kunststoffmetallisierung, das ohne Chrom(VI) und PFAS auskommt. Die Technologie wurde als Alternative zu klassischen Chromschwefelsäureprozessen entwickelt und erreicht vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich Haftung, Optik und Beständigkeit. Das Verfahren ist für verschiedene Kunststoffe geeignet und kann in bestehende Anlagen integriert werden.
Beitrag zu regulatorischer und prozesstechnischer Sicherheit
Die vorgestellten Lösungen adressieren steigende Anforderungen an Umweltverträglichkeit und regulatorische Konformität, etwa im Rahmen von REACH. Gleichzeitig zielen sie darauf ab, bestehende Qualitätsstandards in der industriellen Oberflächentechnik zu sichern.
Atotech zeigt die Technologien auf der SurfaceTechnology GERMANY 2026 am Stand C41.


