Plasmatreat zeigt Plasmatechnologie zur Vorbehandlung von Verbundwerkstoffen auf der JEC World 2026

Anzeige Industrielle Plasmaoberflächentechnik | Erstellt von BA

Plasmatreat präsentiert auf der JEC World 2026 in Paris Lösungen zur Oberflächenaktivierung von CFRP, Thermoplasten und Hybridmaterialien für Kleb-, Lackier- und Dichtprozesse.

Die Plasmatreat GmbH stellte vom 10. bis 12. März 2026 auf der JEC World in Paris ihre Plasmatechnologien zur industriellen Vorbehandlung von Verbundwerkstoffen vor. Im Mittelpunkt standen Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, im Automobilbau sowie in weiteren Industriebereichen, in denen faserverstärkte Kunststoffe und hybride Materialsysteme eingesetzt werden.

Leichtbauwerkstoffe wie carbonfaserverstärkte Kunststoffe (CFRP) oder Thermoplaste weisen häufig eine geringe Oberflächenenergie auf. Dies kann die Haftung von Klebstoffen, Beschichtungen und Dichtstoffen beeinträchtigen. Eine gezielte Vorbehandlung ist daher Voraussetzung für reproduzierbare Folgeprozesse.

Atmosphärische und Niederdruck-Plasmaverfahren

Die Openair-Plasma-Technologie arbeitet unter Atmosphärendruck und ermöglicht eine selektive Reinigung und Aktivierung von Oberflächen ausschließlich mit Druckluft und elektrischer Energie. Organische Verunreinigungen werden entfernt und die Oberflächenenergie erhöht, ohne die Materialeigenschaften grundlegend zu verändern.

Mit HydroPlasma steht eine Variante zur Verfügung, bei der destilliertes Wasser in den Plasmastrahl eingebracht wird, um auch organische und anorganische Rückstände zu entfernen.

Für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Gleichmäßigkeit und Prozesskontrolle setzt Plasmatreat zusätzlich auf das Niederdruckverfahren Aurora-Plasma. In Vakuumkammern können komplexe Bauteile homogen gereinigt und aktiviert werden.

Ergänzend lassen sich mit PlasmaPlus nanodünne funktionale Schichten abscheiden, die als Haftvermittler dienen und konventionelle Primer ersetzen können.

Prozessüberwachung und Qualitätssicherung

Zur Sicherstellung reproduzierbarer Ergebnisse kommt die Plasma Control Unit zum Einsatz. Sie überwacht Parameter wie Plasmaleistung, Gasfluss, Temperatur und Behandlungsgeschwindigkeit und dokumentiert diese kontinuierlich. Damit lässt sich die Technologie in automatisierte Produktionslinien integrieren und qualitätssicher betreiben.

Auf dem Messestand in Halle 5, Stand G65, zeigte Plasmatreat Live-Demonstrationen der Openair-Plasma-Behandlung an CFRP- und weiteren Verbundwerkstoffen. Dabei wurde die erhöhte Benetzbarkeit der behandelten Oberflächen sichtbar gemacht.

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