Die Niedax Group errichtet an ihrem größten Produktionsstandort in St. Katharinen eine neue Galvanik. Der Neubau soll den bisherigen Galvanik-Standort in Bonn ablösen und den nächsten technologischen Schritt für diesen Produktionsbereich ermöglichen.
Das galvanische Verzinken hat für das Unternehmen eine zentrale Funktion. In der Anlage erhalten Bauteile ihre Oberflächenveredelung und damit den Korrosionsschutz für den späteren Einsatz. Mit dem Projekt will Niedax die Fertigungskapazitäten ausbauen und die Oberflächenbehandlung enger an die übrigen Produktionsabläufe anbinden.
Neubau mit geplanter Fertigstellung 2027
Die Baugenehmigung liegt seit Mitte Mai 2026 vor. Die Fertigstellung ist für das Ende des zweiten Quartals 2027 vorgesehen. Geplant sind 2.700 Quadratmeter Hallenfläche, davon rund 800 Quadratmeter Produktionsfläche. Das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich.
Die neue Galvanik ist auf eine „zukunftssichere, effiziente, energetisch optimierte Fertigung“ ausgelegt. Umwelt- und sicherheitsrelevante Abläufe werden nach best-verfügbarer Technik (BVT) umgesetzt. Damit verbindet das Unternehmen den Kapazitätsausbau mit Anforderungen an Energieeffizienz, Arbeitssicherheit und moderne Anlagentechnik.
Produktion und Versand rücken zusammen
Ein wesentlicher Vorteil des Neubaus liegt in der räumlichen Nähe zu Produktion und Versand am Standort St. Katharinen. Dadurch lassen sich Wege verkürzen und Abläufe in der Intralogistik besser aufeinander abstimmen. Niedax erwartet davon robustere Produktionsstrukturen und eine engere Verzahnung der Oberflächenbehandlung mit den nachgelagerten Prozessen.



