Die Bewerbungsphase für den Stuttgarter Oberflächentechnik-Preis "Die Oberfläche" geht in ihre abschließende Phase. Einzelpersonen, Unternehmen und Forschungsteams haben noch bis zum 20. Februar 2026 Gelegenheit, ihre Entwicklungen einzureichen.
Auszeichnung für Innovationen der Oberflächentechnik
Der vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) vergebene Preis wird 2026 zum zehnten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden Anwendungen und Technologien aus allen Disziplinen der Oberflächentechnik. Dazu zählen unter anderem Galvano- und Lackiertechnik, thermisches Spritzen sowie PVD- und CVD-Verfahren. Auch fachübergreifende oder neuartige Ansätze sind zugelassen. Die Preisverleihung findet am 5. Mai 2026 im Fachforum der internationalen Fachmesse Surface Technology Germany in Stuttgart statt. Die prämierten Beiträge werden dort einem Fachpublikum sowie Vertretern der Branchenpresse vorgestellt.
Bewertung durch unabhängige Fachjury
Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine unabhängige Fachjury. Bewertet werden die Einreichungen anhand von vier Kriterien: Innovationsgrad, Nachhaltigkeit, Enabler-Qualität – also das Ermöglichen neuer Anwendungen – sowie industrielle Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit. Der Jury gehören Dr. Martin Metzner, Forschungsbereichsleiter Oberflächen und Materialien am Fraunhofer IPA, Dr. Martin Riester vom VDMA Fachverband Oberflächentechnik sowie Dr. Michael Hilt von der Forschungsgesellschaft für Pigmente und Lacke an.
Bewerbung noch bis 20. Februar möglich
Die Bewerbung erfolgt über ein standardisiertes Bewerbungsdatenblatt, das per E-Mail an das Fraunhofer IPA eingereicht wird. Ergänzend können Bild- oder Videomaterial sowie eine Präsentation zur Bewertung bereitgestellt werden.Mit dem nahenden Bewerbungsschluss richtet sich der Aufruf insbesondere an Unternehmen und Entwickler, die ihre Innovationen noch für die aktuelle Vergaberunde berücksichtigen lassen möchten.


