Edur nimmt Prüfstände für Pumpen in Betrieb

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Mit fünf neuen Prüfständen kann der Pumpenhersteller Edur ab sofort die Leistung seiner Pumpen auf Herz und Nieren prüfen. Die Prüfstände entsprechen neuester Prüftechnologie und messen Volumenströme bis 600m³/h und Förderdrücke bis PN40.

Die Edur-Pumpenfabrik hat ihr neues Prüffeld in Betrieb genommen. Zwei Millionen Euro hat das Unternehmen in den Bau der fünf neuen Prüfstände investiert. Jede einzelne Pumpe wird vor der Auslieferung auf die vereinbarte Leistung hin überprüft. Die bisherigen zwei Prüfstände stellten zunehmend ein Nadelöhr in der Prozesskette dar.

Bis zu fünf Pumpen parallel prüfen

Dank zwei separater Tanks mit einem Volumen von je 18.000 Litern – einer für Edelstahlpumpen, einer für andere Werkstoffgruppen – können nun parallel bis zu fünf Pumpen geprüft bzw. für die Abnahme vorbereitet werden. Beide Tanks sind mit VE-Wasser gefüllt, der Tank für Edelstahlpumpen zusätzlich mit Desinfizierungszusätzen. Damit will man bei Edur auch den hohen Anforderungen beispielsweise des High-Purity-Sektors gerecht werden.

Prüfen nach weltweiten Standards

Die neuen Prüfstände bieten Volumenströme bis 600m³/h, Förderdrücke bis PN40 sowie Spannungen bis 500 V. Damit kann das Unternehmen alle Kreiselpumpen nach weltweiten Standards im eigenen Werk prüfen. Auch NPSH-Tests gemäß DIN EN ISO 9906:2013-3 für alle Baureihen und -größen gehören nun zum Standard. Die Prüfberichte werden mit Hilfe entsprechender Schnittstellen direkt in die EDV-Dokumentation überführt.

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