Die Dörken Coatings GmbH hat mit PFAS-freien Beschichtungssystemen einen weiteren Schritt in Richtung industrieller Anwendung erreicht. Die Volvo Car Corporation hat entsprechende Systeme in ihre Spezifikation VCS 5737,41 aufgenommen und damit für den Einsatz freigegeben.
Freigegeben wurden mehrere Systemkombinationen, darunter Varianten mit den Basisschichten Delta-Protekt KL 100 oder Dörken Base 120 in Kombination mit einem Topcoat. Neben dem standardmäßig eingesetzten silbernen Topcoat wurde auch eine schwarze Variante als zusätzliche Option bestätigt.
PFAS-freie Beschichtungen in der Automobilindustrie
Hintergrund der Entwicklung ist die zunehmende regulatorische Diskussion um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). In diesem Kontext gewinnen Alternativen an Bedeutung, die vergleichbare technische Eigenschaften ohne den Einsatz dieser Stoffgruppe bieten.
Die Aufnahme in eine OEM-Spezifikation gilt als wichtiger Schritt für die industrielle Umsetzung, da sie die Eignung unter definierten technischen Anforderungen bestätigt.
Hohe Anforderungen an schwarze Topcoats
Die Freigabe eines schwarzen Topcoats ist technisch anspruchsvoll, da neben Korrosionsschutz auch definierte Reibwerte und optische Anforderungen erfüllt werden müssen. Entsprechende Systeme müssen daher sowohl funktionale als auch gestalterische Kriterien zuverlässig abdecken.
Mit der Spezifikationsaufnahme erweitert Dörken sein Portfolio PFAS-freier Beschichtungen für Anwendungen in der Automobilindustrie und adressiert gleichzeitig Anforderungen an Nachhaltigkeit und regulatorische Konformität.


