Der Bereich Industrial Coatings von Dörken hat 2025 erneut die Dörken Days ausgerichtet. Fachvertreter aus Europa, den USA und Asien nutzten sie zum Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Oberflächentechnik und angrenzenden Industrien. Durch das Programm führte Tobias Kleyer, Technology & Networking Manager bei Dörken. Geschäftsführer Christos Tselebidis eröffnete die Veranstaltung. Er betonte die Bedeutung von Zusammenarbeit und Dialog in einem sich wandelnden industriellen Umfeld.
PFAS im Fokus der Vorträge
Einen zentralen Programmschwerpunkt bildete das Thema PFAS. Nach dem Rückblick auf frühere Inhalte leiteten Christos Tselebidis und Omar Sawani den Themenblock ein, der von Dörken-Expertin Sabrina Hilbt moderiert wurde. Gastbeiträge aus der Industrie beleuchteten unterschiedliche Perspektiven entlang der Lieferkette. Dr. Pellkofer von der Daimler Truck AG stellte den Weg zu PFAS-freien Verbindungselementen vor und erläuterte eine neue Spezifikation, die eine klare Abgrenzung zu Mercedes-Benz vorsieht. Sine Groenne Karlsen von Siemens Gamesa zeigte auf, welche Bedeutung PFAS-freie Produkte für die regulatorische Konformität künftiger Windenergieanlagen haben.
Eine Podiumsdiskussion mit Vertretern von Daimler Truck, Siemens Gamesa, Agrati und Galfa griff die praktischen Herausforderungen bei der Umstellung auf PFAS-freie Lösungen auf.
Technologien für den Korrosionsschutz
Weitere Programmpunkte widmeten sich neuen technischen Ansätzen. Florian Feldmann (Dörken) und Dr. Clara Linder vom RISE Institut stellten laufende Forschungsprojekte zur Korrosion vor. Zudem präsentierten Olav Schulz (Slcr Lasertechnik) und Christian Rabe (Dörken) ein laserspezifisches Verfahren zur Vorbehandlung von Schüttgut für nachfolgende Beschichtungen. Zum Abschluss berichteten regionale Verantwortliche aus Übersee über Marktentwicklungen in ihren Regionen. Die Veranstaltung klang mit einer Networking-Runde aus.


