Farbwechsel in der Automobilindustrie

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Die Farbwechsel in den Fertigungsstraßen der Automobilhersteller nehmen zu. Tausende Liter Lack gehen so verloren, hohe Kosten entstehen. Mit der richtigen Technik lässt sich dies jedoch vermeiden.

Die Farbwechsel in den Fertigungsstraßen der Automobilhersteller nehmen zu. Tausende Liter Lack gehen so verloren, hohe Kosten entstehen. Mit der richtigen Technik lässt sich dies jedoch vermeiden.

Automobilhersteller produzieren auftragsbezogen, um schnell liefern zu können und ihre Lagerbestände klein zu halten. Dabei wäre es viel idealer, würden sie in Farbchargen vorgehen und jeden Tag einen anderen Farbton produzieren. Farbwechsel wären dann nur sehr selten und die damit verbundenen Stückkosten zu vernachlässigen. Die Kosten eines Farbwechsels liegen bei 40 cm3 Farbe oder anders gesagt 48 Eurocent, wenn man von einem Farbpreis von 12 Euro pro Liter ausgeht.

Aber jeden Tag nur einen einzigen Farbton zu fahren, ist in der Praxis nicht umsetzbar. Daher kommen im Schnitt zwanzig- bis dreißigtausend Euro an verlorenem Lack pro Jahr und pro Roboter-Applikator zusammen. Je nach Produktion werden die Farbtöne der einzelnen Modelle bei jedem zweiten bis fünften Fahrzeug gewechselt. Wie kostspielig das werden kann, zeigt eine einfache Berechnung: Wechselt eine Linie, die 16.800 Fahrzeuge im Monat produziert, nach jeweils fünf Fahrzeugen die Farbe, müsste jedes Jahr Farbe für 19.350 Euro ungenutzt entsorgt werden. – oder sogar 32.200 Euro, wenn die Farbwechsel nach jedem dritten Fahrzeug erfolgen.

Lesen Sie alle Details darüber in der September Ausgabe des Magazins für Oberflächentechnik oder gleich hier online.

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