Dörken – zukunftssicher ohne Kompromisse

PFAS-freie Beschichtungssysteme sind eine zentrale Zukunftsaufgabe der industriellen Oberflächentechnik. DÖRKEN zeigt mit leistungsfähigen Zinklamellensystemen, dass sich zuverlässiger Korrosionsschutz, definierte Reibwerte und hochwertige Optik mit PFAS-freien Lösungen verbinden lassen – serienerprobt und qualifiziert.

PFAS-frei beschichten. Leistungsstark bleiben.

Die Anforderungen an moderne Beschichtungssysteme steigen: sie sollen leistungsstark performen und gleichzeitig sicher sowie effizient in bestehende Produktionsprozesse integrierbar sein. Hinzu kommt die wachsende Nachfrage nach Lösungen, die ohne PFAS auskommen.

DÖRKEN hat diese Entwicklung frühzeitig erkannt und PFAS-freie Alternativen für seine Zinklamellensysteme entwickelt. Im Fokus stand dabei insbesondere die Frage, wie sich die tribologischen Eigenschaften von PTFE zuverlässig ersetzen lassen – ohne Abstriche bei Funktion, Sicherheit und Lebensdauer.

Vom Materialscouting zur Serienlösung

Die Antwort liegt nicht in einem einzelnen Ersatzstoff, sondern im Zusammenspiel des gesamten Beschichtungssystems. DÖRKEN setzte deshalb auf einen umfassenden Entwicklungsansatz: Materialscouting, Rezepturentwicklung und detaillierte Analytik wurden miteinander verbunden, um geeignete Rohstoffe zu identifizieren und auch potenziell versteckte PFAS-haltige Hilfsstoffe in Vorprodukten auszuschließen.

Das Ergebnis: ein abgestimmtes System aus Bindemitteln, funktionalen Pigmenten und Additiven sowie einer kontrollierten Applikation. Damit wird aus dem Anspruch „PFAS-frei“ eine konkrete technologische Lösung für die industrielle Praxis.

Bewährte Technologie – neue Perspektiven

Das PFAS-freie Portfolio von DÖRKEN umfasst verschiedene Base- und Topcoats für unterschiedliche Anforderungen.

Dazu gehören:

•             DÖRKEN® BASE 105, geschmierter, silberner Zinklamellen-Basecoat auf Lösemittelbasis
•             DÖRKEN® BASE 120, lösemittelbasierter silberner Zinklamellen-Basecoat
•             DÖRKEN® SEAL 715 BLACK, lösemittelhaltiger Topcoat mit mattschwarzer Oberfläche
•             DÖRKEN® SEAL 715 SILVER, lösemittelbasierter Topcoat mit silverglänzender Oberfläche
•             DÖRKEN® SEAL 711 BLACK, lösemittelbasierter Topcoat mit schwarzer matter Optik
•             DÖRKEN® SEAL 711 SILVER, lösemittelbasierter Topcoat mit silber glänzender Optik
•             DÖRKEN® TOP 500 BLACK, wasserbasierter Topcoat mit schwarz glänzender Optik

Besonders deutlich wird die Praxistauglichkeit durch die OEM-Spezifikationsaufnahmen. So erfolgte DÖRKENs erste globale Freigabe bei der Volkswagen-Spezifikation VW TL245 Ofl-t647. Und auch bei Volvo Car Corporation wurden mehrere PFAS-freie Systemkombinationen in die Spezifikation VCS 5737,41 aufgenommen. Freigegeben sind hier Kombinationen aus DELTA-PROTEKT® KL 100 beziehungsweise DÖRKEN® BASE 120 mit DELTA-PROTEKT® TC 502 GZ sowie die Kombination aus DÖRKEN® BASE 120 und DÖRKEN® TOP 500 BLACK.

Gerade die Freigabe des schwarzen Topcoats ist ein wichtiger Schritt: Schwarze Beschichtungen stellen aufgrund ihrer Anforderungen an Farbgebung, Oberflächenqualität und tribologisches Verhalten besondere Herausforderungen dar. Die Aufnahme zeigt, dass auch hier PFAS-freie Lösungen die geforderten technischen und optischen Eigenschaften erfüllen können.

Eine weitere Bestätigung liefert Jaguar Land Rover: Die Kombination aus DÖRKEN® BASE 100 (DELTA-PROTEKT® KL 100) und DÖRKEN® TOP 502 SILVER (DELTA-PROTEKT® TC 502 GZ) wurde in die Spezifikation JLR sj55 aufgenommen.

Zukunftssicher ohne Kompromisse

Die Spezifikationsaufnahmen zeigen: die PFAS-freie Zinklamellensysteme von DÖRKEN sind in der Serienanwendung angekommen. Sie verbinden den Anspruch an moderne, zukunftssichere Beschichtungstechnologie mit den Anforderungen der industriellen Praxis.

DÖRKEN entwickelt Beschichtungstechnologie für die Anforderungen von heute – und die Standards von morgen.