Roboter per „Vormachen“ zu programmieren, ist in der Pulverbeschichtung kein grundsätzlich neuer Ansatz. Entsprechende Teach-by-Demonstration-Systeme sind seit Jahren am Markt. Auf dem Pulversymposium zeigen 3D.aero und Wagner jedoch, wie sich dieses Prinzip technisch anders und bewusst niederschwellig für den Anwender umsetzen lässt.
Mit 3D Easy Teach wird die Beschichtungsbewegung direkt mit einer normalen Pulverpistole erfasst, die einen Aufsatz erhält. Ein passives, kamerabasiertes Trackingsystem mit mehreren Targets zeichnet die Bahn auf und überträgt sie in ein Roboterprogramm. Auf zusätzliche Elektronik an der Pistole wird verzichtet – ein Aspekt, der unter anderem im Hinblick auf ATEX-Anforderungen und Integration in bestehende Anlagen eine Rolle spielt.
Die Lösung positioniert sich gezielt als Entry-Level-System für Betriebe, die den Einstieg in die Robotik suchen, ohne umfangreiche Programmierkenntnisse oder eigene Spezialisten aufbauen zu müssen. Gleichzeitig bleibt das System offen für weiterführende Automatisierungsschritte wie automatische Bahngenerierung oder Positionserkennung.
Im Video erläutern 3D.aero und Wagner, worin sie die konkreten Vorteile ihres Ansatzes sehen, wie die Zusammenarbeit entstanden ist und welche Rolle Themen wie einfache Bedienbarkeit, Integrationstiefe und perspektivisch auch KI in der Weiterentwicklung der Paint Automation spielen.
Wer erfahren möchte, wo sich dieses System im Vergleich zu bestehenden Teach-Lösungen einordnet und welche Ziele und Hintergründe die Entwicklung hat, sollte sich das vollständige Video ansehen.


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