Arbeitssicherheit in der Oberflächentechnik

Vorschriften, Normen und Richtlinien

Die Anforderungen zur Arbeits- und Betriebssicherheit werden seit Beginn der 90er Jahre im Wesentlichen auf Europäischer Ebene festgelegt. Dies hatte auf das „alte“ deutsche System aus staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Regelungen erheblichen Einfluss. Heute basiert auch in der Oberflächentechnik praktisch das gesamte Regelwerk auf Europäischen Richtlinien und Normen.

Um sich einen relativ vollständigen Überblick zu verschaffen, ist es sinnvoll, zunächst die beiden wesentlichen Rechtsbereiche zu benennen. Dies sind:

1.    Anforderungen an die Beschaffenheit von Maschinen und Anlagen der Oberflächentechnik, festgelegt unmittelbar in Europäische Beschaffenheits-Richtlinien und -Normen,
2.    Anforderungen an den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz, festgelegt in nationalen staatlichen Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln sowie den Bestimmungen der Berufsgenossenschaften, jedoch ebenfalls basierend auf Europäischen Arbeitsschutz-Richtlinien.

Hinweis: Der Artikel beruht auf eine Veröffentlichung aus dem Jahr 2012, aktuell können sich daher Änderungen ergeben haben, die noch nicht aktualisiert werden konnten.

­► Autor: Dipl.- Ing. Roland Knopp, BG Holz und Metall, Fotos: Pixabay

Beschaffenheit von Anlagen

Beschaffenheit von Anlagen

Wurden Anforderungen an „Bau und Ausrüstung“ von Maschinen und Anlagen bis Ende 1992 noch von den Unfallverhütungsvorschriften vorgegeben, legen seit diesem Zeitpunkt Europäische Richtlinien und Europäische Normen das Mindestniveau der Sicherheitstechnik fest.

Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz

Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz

Während sämtliche Anforderungen in Bezug auf die Beschaffenheit von Geräten, Maschinen und Anlagen über Europäische Richtlinien bereits seit längerem im europäischem Recht verankert sind, greift in den letzten Jahren verstärkt auch im betriebsbezogenen, sozialen Arbeitsschutz die Rechtsetzungskompetenz der Europäischen Union.

Umgang mit Beschichtungsstoffen

Umgang mit Beschichtungsstoffen

Bei den verarbeiteten Beschichtungsstoffen und deren Bestandteilen handelt es sich in der Regel um so genannte Gefahrstoffe. Die rechtliche Grundlage für den Umgang mit Gefahrstoffen bilden das Chemikaliengesetz und die Gefahrstoffverordnung.

Anhang: Richtlinien, Gesetze, Verordnungen etc.

Anhang: Richtlinien, Gesetze, Verordnungen etc.

Zusammenstellung einschlägiger EU-Richtlinien. nationaler Gesetze, Verordnungen sowie europäischer Normen, technischer und berufsgenossenschaftlicher Regelwerke und VDE-Bestimmungen.

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