Tensidkontrolle als Schlüssel für stabile Reinigungsprozesse

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Eine zentrale Rolle für reproduzierbare Reinigung spielt die dynamische Oberflächenspannung, welche Rückschlüsse auf den Tensidgehalt in Prozessbädern erlaubt. SITA entwickelt hierfür gezielte Anwendungstechnik, um Industriepartner mit modernen Messgeräten und praxisnaher Beratung zu unterstützen.

Die Anforderungen an stabile und nachvollziehbare Reinigungsprozesse steigen branchenübergreifend. Besonders in Hightech-Anwendungen, in denen kleinste Rückstände große Auswirkungen haben können, gewinnt die Kontrolle des Tensidgehalts in Reinigungs- und Spülbädern an Bedeutung.
Ein etablierter Ansatz ist die Messung der dynamischen Oberflächenspannung mit Tensiometern von SITA Messtechnik GmbH. Dieser Parameter ermöglicht eine präzise Bewertung des Tensidgehalts und liefert damit wichtige Informationen für die Prozesssicherheit.

Erweiterte Anwendungstechnik für präzise Prozessüberwachung

Um den wachsenden Bedarf an zuverlässiger Tensidüberwachung abzudecken, erweitert SITA die Anwendungstechnik. Neben technischer Beratung und Messgeräteentwicklung rückt das firmeneigene Applikationslabor für Probenanalysen stärker in den Fokus. Dort werden auch Anwender beim Einsatz von SITA-Tensiometern unterstützt, die im Labor und in der Fertigung zum Einsatz kommen.

Neu im Team ist Werkstoffwissenschaftler Benjamin Pietsch. Mit seiner Erfahrung in Analyse- und Reinigungstechnik unterstützt er Kunden bei der Auswahl geeigneter Messverfahren und bei der Bewertung von Messergebnissen direkt im Prozessumfeld. Besonders in Zweikomponenten-Reinigern zeigt sich der Vorteil: Beide Komponenten lassen sich mit Tensiometern gezielt überwachen und verbrauchsgerecht dosieren, wodurch die Reinigungsleistung konstant bleibt.

Inline-Tensiometer, Schaumtester und Fluoreszenzmesstechnik für Hightech-Industrien

Die Nachfrage nach SITA-Messtechnik wächst vor allem in der Halbleiterindustrie, wo Inline-Tensiometer zur Echtzeitkontrolle von Prozessbädern eingesetzt werden. Auch in der Entwicklung von Inkjet-Systemen und bei funktionalen Beschichtungen steigt der Bedarf an präziser Tensidüberwachung. Neben Tensiometern sind in diesem Umfeld auch SITA-Schaumtester und Systeme zur Fluoreszenzmesstechnik etabliert, um Reinigungs- und Beschichtungsprozesse zu optimieren.

Ergänzend zur Messgeräteanwendung bietet SITA Informations- und Schulungsangebote wie Webinare, Fachvorträge und das Grundlagenseminar „QS Rein“ des Fachverbands Industrielle Teilereinigung (FiT) am 4.–5. März 2026. Dort werden Zusammenhänge zwischen Tensidgehalt, Reinigungswirkung und Prozessüberwachung praxisnah vermittelt – mit konkreten Tipps für den betrieblichen Alltag.

 

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