Surventis legt weitreichenden Nachhaltigkeitsbericht vor und bekräftigt Klimaschutz-Ziele bis 2030

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Surventis hat einen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht und darin die Fortschritte des Unternehmens bei Emissionsreduktion, Energieeinsatz und nachhaltigen Lösungen zusammengefasst. Für 2030 setzt sich das Unternehmen weitere Ziele in den Bereichen Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie sichere und nachhaltige Lösungen.

Surventis hat einen ersten Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Darin bündelt der Anbieter von Beschichtungen und Oberflächenlösungen Kennzahlen und Zielmarken in den drei Schwerpunkten Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie sichere und nachhaltige Lösungen. Der Bericht wurde freiwillig nach dem VSME-Standard erstellt und basiert auf der ersten doppelten Wesentlichkeitsanalyse des Unternehmens.

Der Nachhaltigkeitsbericht umfasst das Geschäftsjahr 2025, in dem Surventis noch Teil der BASF war. Er soll die Grundlage für die künftige Berichterstattung des inzwischen eigenständigen Unternehmens bilden. „Für uns gehen Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand“, sagt Jens Luehring, Chief Executive Officer von Surventis.

Ziele bis 2030

Im Mittelpunkt des Berichts stehen vor allem Fortschritte bei den operativen Emissionen. Seit 2018 hat Surventis die Treibhausgasemissionen aus eigenem Betrieb und eingekaufter Energie, also Scope 1 und 2, um 45 Prozent gesenkt. Bis 2030 soll der Rückgang 50 Prozent erreichen. Mehr als 70 Prozent des weltweit eingesetzten Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Quellen; bis 2030 liegt das Ziel bei mehr als 90 Prozent. Auch bei den eingekauften Rohstoffen nennt das Unternehmen eine Verbesserung: Der spezifische CO₂-Fußabdruck in Scope 3.1 wurde um 15 Prozent reduziert, bis 2030 sollen es 20 Prozent sein. Die Energieintensität im Betrieb sank um 26 Prozent, angestrebt werden 30 Prozent.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Produktportfolio. 2025 entfielen 32 Prozent des Umsatzes im bewerteten Portfolio auf Lösungen, die messbar zur Nachhaltigkeit beitragen. Bis 2030 soll dieser Anteil auf mehr als 35 Prozent steigen. Dazu zählen nach Unternehmensangaben mehr als 200 Massenbilanz-Produkte.

Ein Beispiel für materialeffiziente Anwendungen ist der Dünnschicht-Primer Starbloc. Er spare rund ein Kilogramm Material pro Fahrzeug und sei seit 2021 bei mehr als 1,1 Millionen Fahrzeugen eingesetzt worden. Ergänzend verweist das Unternehmen auf digitale Werkzeuge und Lebenszyklusanalysen, mit denen Einsparpotenziale entlang der Wertschöpfungskette sichtbar gemacht werden sollen. Auch die Lieferkette ist Teil der Nachhaltigkeitsziele. Bis 2030 sollen mehr als 90 Prozent der Lieferanten mit hohem Risiko nach ESG-Kriterien bewertet und auditiert sein.

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