Der Vereinbarung gingen gemeinsame Tests, technischer Austausch und Kundenprojekte voraus. Dabei untersuchten Surventis und NST den Einsatz von Lacksystemen des Beschichtungsherstellers auf robotergestützten Plattformen von NST. Die Versuche bestätigen die Kompatibilität der Systeme und dienten dazu, wichtige Applikationsparameter für reproduzierbare Lackierergebnisse abzustimmen.
Robotergestützte Lackierung bereits im Praxiseinsatz
Mehrere Lackier- und Karosseriebetriebe nutzen die Kombination aus Surventis-Lacken und NST-Robotersystemen bereits im täglichen Betrieb. Die bisherigen Anwendungen befinden sich insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen in die weitere Entwicklung automatisierter Reparaturlackierprozesse einfließen. Surventis bringt dabei seine Kenntnisse zu Beschichtungstechnologien und Applikationsprozessen ein, NST seine Kompetenz bei Robotik und automatisierter Lackierung. Ziel sind Prozesse mit gleichbleibender Applikationsqualität und höherer Effizienz.
Weitere Tests und technische Validierung geplant
Die jetzt geschlossene Vereinbarung bildet den Rahmen für weitere Tests, technische Validierungen und gemeinsame Entwicklungsaktivitäten. Auch zusätzliche Kundenprojekte sind vorgesehen. Surventis firmiert seit der Übernahme der früheren BASF-Coatings-Aktivitäten unter seinem neuen Namen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Münster beschäftigt rund 10.700 Mitarbeiter und erzielte 2025 einen Umsatz von etwa 3,9 Milliarden Euro. Zu den Marken gehören unter anderem Glasurit, R-M und Chemetall.


