Rowasol entwickelt NIR-detektierbare Schwarztöne für Kunststoffrecycling

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Mit neuen NIR-detektierbaren Flüssigfarben will Rowasol die Sortierung schwarzer Kunststoffverpackungen im Recyclingprozess verbessern. Die Produkte ermöglichen eine zuverlässige Nahinfrarot-Erkennung und richten sich an Anwendungen mit hohen optischen und regulatorischen Anforderungen.

Schwarze Kunststoffverpackungen gelten in der Kreislaufwirtschaft seit Jahren als Herausforderung. Ursache ist häufig der Einsatz von Rußpigmenten, die die Nahinfrarotstrahlung (NIR) nahezu vollständig absorbieren und dadurch eine automatische Materialerkennung erschweren oder verhindern. Rowasol bietet nun mit den Flüssigfarben NIR-Deep Black und NIR-Black zwei Alternativen an, die eine bessere Sortierbarkeit ermöglichen sollen.

Tiefschwarze Optik bei verbesserter Detektierbarkeit

Nach Angaben des Unternehmens kombiniert NIR-Deep Black eine tiefschwarze Farbwirkung mit einer hohen NIR-Reflexion. Dadurch entsteht ein ausreichend starkes Rückstrahl-Signal für die automatische Kunststoffsortierung. Gleichzeitig erfüllt die Farbe Anforderungen an den Lebensmittelkontakt und ist frei von magnetischen Eigenschaften, die in der Lebensmittelindustrie zu Fehlalarmen bei Metalldetektoren führen können.

Das Produkt eignet sich für polare Thermoplaste wie PS, PET, ABS, PC und PMMA. Die Variante NIR-Black steht zusätzlich für Anwendungen auf Basis von PE und PP zur Verfügung.

Zusätzlicher Cool-Effekt für Kunststoffbauteile

Neben der verbesserten Recyclingfähigkeit verfügen beide Farbvarianten über einen sogenannten Cool-Effekt. Durch die Reflexion infraroter Strahlung erwärmen sich eingefärbte Bauteile weniger stark. Dies kann beispielsweise bei Verpackungen, Fassadenelementen oder Bauteilen im Fahrzeuginnenraum von Vorteil sein.

Bereits bei geringen Dosierungen sollen die hochpigmentierten Flüssigfarben eine hohe Deckkraft erreichen und auch farbige Rezyklate zuverlässig überdecken.

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