Gegründet wurde Frei Lacke im Jahr 1926 von Emil Frei, der zunächst einen Großhandel für Farben und Lacke aufbaute. Bereits ein Jahr später begann am Standort Döggingen die eigene Produktion.
Nach dem Zweiten Weltkrieg traten die Söhne des Firmengründers in das Unternehmen ein. In den folgenden Jahrzehnten erweiterte Frei Lacke sein Portfolio kontinuierlich und setzte früh auf neue Technologien wie Pulverlacke, Elektrotauchlacke und glasfaserverstärkte Kunststoffe. Mit dem Übergang in die dritte Generation ab 2003 gewann die internationale Ausrichtung weiter an Bedeutung. Heute ist Frei Lacke mit Tochtergesellschaften und Partnern unter anderem in Europa, China und Mexiko vertreten.
Internationalisierung und Standortbindung
Parallel zum internationalen Ausbau investierte das Unternehmen in den Stammsitz im Schwarzwald. Moderne Produktionsanlagen, der Ausbau der Pulverlackfertigung sowie neue Verwaltungs- und Entwicklungsflächen prägten die vergangenen Jahre. Aktuell entsteht ein neues Produkt-Technologie-Center, das Entwicklung, Anwendungstechnik und Schulungen bündeln soll.
Umgang mit aktuellen Herausforderungen
Wie viele mittelständische Industrieunternehmen war Frei Lacke in den vergangenen Jahren mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Die Corona-Pandemie, gestörte Lieferketten und geopolitische Unsicherheiten erforderten eine flexible Organisation und angepasste Prozesse. Digitale Arbeitsformen und neue Kommunikationsformate wurden dabei weiter ausgebaut.
Ausblick auf die kommenden Jahre
Heute beschäftigt Frei Lacke mehr als 650 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Großteil seines Umsatzes im Ausland. Im Jubiläumsjahr plant das Unternehmen verschiedene Aktivitäten für Mitarbeitende, Kunden und soziale Einrichtungen in der Region. Mit seiner langfristigen strategischen Ausrichtung sieht sich Frei Lacke für die kommenden Jahre organisatorisch und technologisch gut aufgestellt.


