Axalta automatisiert Farbmischung

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Axalta zeigte auf der Automechanika Frankfurt 2026 ein vernetztes Refinish-System. Neu sind unter anderem die automatische Farbmischlösung Irus AutoDose sowie ein UV-A-System für schnellere Spot- und Kleinschadenreparaturen.

Auf der Automechanika Frankfurt 2026 stellt Axalta mehrere Lösungen für digitalisierte und stärker automatisierte Abläufe in Reparaturlackierbetrieben vor. Das Refinish-Ökosystem verbindet die Lackmarken Cromax, Spies Hecker und Standox mit digitalen Anwendungen und weiteren Reparaturprodukten. Dazu gehören Irus für das Farbmanagement, Nimbus für Bestell- und Schulungsprozesse sowie Drivus für betriebliche Abläufe.

Eine zentrale Neuheit ist Irus AutoDose. Das kompakte System automatisiert die Dosierung beim Farbmischen und ist insbesondere für mittelständische Reparaturlackbetriebe konzipiert. Es ergänzt das vollautomatische Irus-Mix-System.

Automatische Dosierung für bis zu zwölf Toner

Irus AutoDose nimmt bis zu zwölf Toner gleichzeitig auf und soll damit insbesondere häufig verwendete Farbformeln abdecken. Auch komplexe Formeln können innerhalb von sechs Minuten gemischt werden. Die automatische Dosierung soll Mischabweichungen und Materialverluste reduzieren. Das System ist für Cromax EZ+, Spies Hecker Hi-FLX und Standox Standoflow ausgelegt.

Mit Axalta Synergy führt der Lackhersteller zudem eine gemeinsame Marke für Zusatzprodukte wie Reinigungsmittel, Additive und UV-Produkte ein. Dazu gehört das neue Synergy UV-A-System für Spot- und Kleinschadenreparaturen. Ziel ist es, kleinere Reparaturen separat und mit kurzen Aushärtungszeiten abzuwickeln, sodass sie weniger Kapazität in der Spritzkabine beanspruchen.

UV-A-System verkürzt Aushärtung bei Kleinschäden

Der einkomponentige AXS504 UV-A Grundierfüller härtet innerhalb einer Minute aus. Beim AXS700 UV-A Klarlack folgen auf eine dreiminütige Abdunstzeit ebenfalls eine Minute UV-A-Härtung mit einer Handlampe. Der Klarlack wird in 1,5 Spritzgängen verarbeitet und kann sowohl mit der Spritzpistole als auch aus der Sprühdose appliziert werden.

Neu ist außerdem die Schutzbeschichtung Raptor VX für Anwendungen unter anderem bei gewerblichen Flotten, im Marinebereich und in der Leichtindustrie. Sie ist auf kürzere Prozesszeiten ausgelegt und wird mit einem zugehörigen Untergrundsystem aus Haftvermittlern sowie Säureätz- und Epoxidgrundierungen kombiniert.

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