VOA startet Labor-Workshop für Beschichter

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Der VOA erweitert sein Weiterbildungsangebot um einen neuen Labor-Workshop für Beschichter. Die zweitägige Veranstaltung am 30. Juni und 1. Juli 2026 in Schwäbisch Gmünd richtet sich an Teilnehmer aus Labor, Produktion, Qualitätssicherung und Arbeitssicherheit.

Der Verband für die Oberflächenveredelung von Aluminium bietet 2026 erstmals einen Labor-Workshop speziell für Beschichter an. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem fem Forschungsinstitut in Schwäbisch Gmünd statt. Anmeldungen sind nach Angaben des Verbands bis zum 11. Mai 2026 möglich.

Mit dem neuen Format baut der Verband sein Weiterbildungsangebot nach den bereits durchgeführten Labor-Workshops für Eloxierer weiter aus. Inhaltlich stehen der Beschichtungsprozess, Labor- und Messtechnik sowie praktische Übungen im Mittelpunkt.

Praxisübungen in kleinen Gruppen

Das Programm umfasst Grundlagen und praktische Vertiefungen zur Vorbehandlung sowie Beiträge zum Beschichten und anschließenden Einbrennen. Hinzu kommen Themen wie Pulverlacke und Pulverlacksysteme. Maximal 24 Teilnehmer arbeiten in kleinen Gruppen an den einzelnen Prozessschritten, von der Oberflächenvorbereitung über Beschichtung und Einbrennen bis hin zu Qualitätskontrolle und Schadensanalytik.

Vorgesehen sind außerdem praktische Messungen und Labortests unter fachlicher Anleitung. Auf der Agenda stehen zudem Fragen zur Beschichtungsqualität bei recyceltem Aluminium sowie aktuelle Entwicklungen rund um QUALICOAT. Der VOA ist in Deutschland Generallizenznehmer des Qualitätszeichens.

Teilnehmer können eigene Problemstellungen einbringen

Um den Workshop möglichst anwendungsnah auszurichten, können Teilnehmer im Vorfeld eigene Fragen, Fehlerbilder oder Proben aus dem Betrieb einreichen. Diese werden im Workshop vertraulich aufgearbeitet und in allgemeiner Form diskutiert, um Lösungsansätze für die betriebliche Praxis abzuleiten.

Als Partner des Workshops bringt das fem seine Kompetenzen in der Erforschung, Entwicklung und Analyse metallischer Werkstoffe und Beschichtungen ein. Das Institut in Schwäbisch Gmünd arbeitet als unabhängige Forschungseinrichtung an materialwissenschaftlichen und oberflächentechnischen Fragestellungen.

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