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VdL Wirtschaftspressekonferenz: extreme Ergebnisse in der Lackindustrie

Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie berichtet von extrem unterschiedlichen Entwicklungen einzelner Bereiche. Die Sonderkonjunktur im Bautenfarbengeschäft gleicht die pandemiebedingten Verluste bei Industrielacken weitgehend aus.

Verkaufsmengen von Lacken, Farben und Druckfarben von 2015 bis 2020 (Bild: VdL)

In Deutschland wurden 2020 1.684 Tausend Tonnen Lacke, Farben und Druckfarben verkauft - eine Zunahme von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im laufenden Jahr wird die Menge um annähernd 5 Prozent auf 1.604 Tausend Tonnen zurückgehen, berichtet Peter Jansen auf der virtuellen Jahreswirtschaftskonferenz des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL). Bei den Bautenfarben gab es eine Corona-Sonderkonjunktur im DIY-Segment, ausgelöst durch Kurzarbeit und die Fokussierung auf das eigene Heim. Bei den Industrielacken kam es zu Rückgängen im Wert -10%. Mit Abstand am stärksten brachen die Autoserienlacken ein, dies resultierte unter anderem aus der hohen Exportquote des Sektors.

Der VdL erwartet für 2021 eine deutliche Erholung in den industrienahen Sektoren. Dies wird in der Menge jedoch von den Rückgängen der auslaufenden Sonderkonjunktur bei den Bautenfarben und den weiterhin rückläufigen Druckfarben überkompensiert.

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