Tantalum-Niobium-Präsidentin setzt Impulse

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Auf der Generalversammlung des Tantalum-Niobium International Study Center (TIC) in Kapstadt zieht die Präsidentin Silvana Fehling nach einem Jahr im Amt Bilanz. Anschließend sind Neuwahlen geplant.

Das Tantalum-Niobium International Study Center (TIC) ist seit 1974 ein Forum der globalen Tantal- und Niobindustrie. Es verbindet Unternehmen und schafft Raum für den Austausch über technische Standards, regulatorische Entwicklungen und Nachhaltigkeit. Auf der diesjährigen Generalversammlung des TIC in Kapstadt vom 14. bis 17. September stehen Neuwahlen und der Blick auf zukunftsweisende Themen der Branche im Mittelpunkt.

Tantal und Niob für Zukunftstechnologien

Die Versorgung mit Tantal und Niob ist ein Motor für zahlreiche Zukunftstechnologien, von hochleistungsfähiger Elektronik über biokompatible Medizintechnik bis zu Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt. Umso wichtiger ist eine starke, international vernetzte Branchenvertretung. „Das TIC ist eine tragende Säule für unsere gesamte Industrie. Es bringt Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen und schafft so einen Raum für offene Dialoge“, sagt Silvana Fehling, Senior Director Global Materials Management bei Taniobis. Sie ist die erste Frau an der Spitze des TIC.

Expertise für Tantal und Niob

Für Taniobis, einen Hersteller hochwertiger Materialien auf Tantal- und Niob-Basis, ist die Vernetzung laut Fehling besonders bedeutend, da diese dazu beiträgt, technische Trends frühzeitig zu erkennen, regulatorische Entwicklungen mitzugestalten. Bei Taniobis ist Fehling verantwortlich für das globale Materialmanagement und den Einkauf. „Das gibt mir tiefe Einblicke in die Anforderungen der Industrie und die Dringlichkeit von Neuerungen und nachhaltigen Lösungen. Diese Expertise bringe ich direkt in meine Rolle als Präsidentin des TIC ein“, sagt Fehling.

Zukunft des TIC

Das TIC wird laut Fehling in Zukunft noch stärker vernetzt und international agieren. „Die Brückenfunktion zwischen Industrie, Wissenschaft und Politik wird ausgebaut werden müssen, denn die Herausforderungen – ob bei der Nachhaltigkeit, regulatorischen Fragen oder technologischen Innovationen – verlangen nach gemeinsamen Antworten“, so Fehling. Ein zentrales dabei sei die Digitalisierung der Lieferketten.

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