Firmen können mit dem SKZ künftig einen Beratungsvertrag abschließen, um sich kontinuierlich über regulatorische Entwicklungen und Nachhaltigkeitsanforderungen informieren zu lassen und deren Umsetzung im Unternehmen vorzubereiten. Kern des Angebots sind regelmäßige Jour-fixe-Termine mit Experten des SKZ Kunststoff Zentrum. Dabei werden aktuelle regulatorische Entwicklungen erläutert, ihre Auswirkungen auf Unternehmen eingeordnet und individuelle Fragestellungen behandelt.
Unterstützung für Nachhaltigkeitsberichterstattung und EU-Regulatorik
Ein Schwerpunkt der Beratung liegt auf der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD und ESRS. Das SKZ unterstützt Unternehmen unter anderem bei der Interpretation der Vorgaben, der Definition relevanter Kennzahlen sowie beim Aufbau geeigneter Reporting-Strukturen. Auch die EU-Taxonomie gehört zum Beratungsspektrum. Dabei geht es um die Bewertung wirtschaftlicher Aktivitäten im Hinblick auf Nachhaltigkeitskriterien.
Darüber hinaus werden aktuelle EU-Verordnungen und Richtlinien im Kunststoff- und Umweltbereich eingeordnet, etwa die geplante Verpackungsverordnung (PPWR), Vorgaben zu Mikroplastik, Anforderungen aus der REACH-Chemikalienverordnung sowie weitere Regelwerke im Kontext der Kreislaufwirtschaft.
Klimabilanzen, Lieferkettenregeln und digitaler Produktpass
Das Beratungsangebot umfasst zudem die Unterstützung bei Ökobilanzierungen (LCA), der Berechnung von CO₂-Fußabdrücken sowie der Erstellung von Umweltproduktdeklarationen (EPD). Weitere Themen sind Klimarisikomanagement, Anforderungen aus Lieferkettenregelungen wie dem Lieferkettengesetz oder der EU-Entwaldungsverordnung sowie regulatorische Entwicklungen rund um Ökodesign und den digitalen Produktpass. Mit dem Beratungsmodell ergänzt das SKZ sein Angebot aus Forschung, Prüfung, Weiterbildung und industrienaher Beratung um eine kontinuierliche Begleitung bei regulatorischen und nachhaltigkeitsbezogenen Fragestellungen.


