PaintExpo 2026 zeigt Einsatz künstlicher Intelligenz und Automatisierung in der Oberflächentechnik

Anzeige PaintExpo 2026 | Lackieren | Pulverbeschichten | Erstellt von BA

Die PaintExpo 2026 rückt digitale und automatisierte Lösungen für Lackier- und Beschichtungsprozesse in den Fokus. Zahlreiche Aussteller präsentieren praxisnahe Anwendungen.

Künstliche Intelligenz und Automatisierung prägen zunehmend industrielle Beschichtungsprozesse. Die PaintExpo 2026 greift diese Entwicklung auf und zeigt Lösungen zur Prozessüberwachung, Qualitätssicherung, Materialeffizienz und Anlagensteuerung.

Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, die bereits in Produktionsumgebungen eingesetzt werden. Anbieter wie AOM-Systems demonstrieren Systeme zur Echtzeitüberwachung von Sprühprozessen, mit denen Schichtdicken kontrolliert und Abweichungen unmittelbar identifiziert werden können. Ziel ist eine stabilere Prozessführung sowie ein reduzierter Material- und Energieeinsatz.

Convergent Information Technologies präsentiert Softwarelösungen für die robotergestützte Lackreparatur. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen lassen sich komplexe Reparaturprozesse automatisiert planen und neue Bauteilvarianten schneller integrieren.

Automatisierte Lackapplikation und Materialversorgung

Die Dürr Systems AG zeigt unter anderem die oversprayfreie Lackapplikation mit dem EcoPaintJet sowie Weiterentwicklungen im Bereich modularer Farbversorgungssysteme. Durch präzise Applikation und nahezu vollständige Rückgewinnung nicht verbrauchter Lacke können Materialverluste reduziert werden.

Auch in der Pulverbeschichtung kommen digitale Steuerungs- und Analysesysteme zum Einsatz. Gema Switzerland präsentiert vernetzte Steuerungssoftware zur kontinuierlichen Erfassung und Visualisierung von Produktionsdaten. Ziel ist eine optimierte Pulvermenge, weniger Overspray und eine verbesserte Prozesskontrolle.

Simulation, Fördertechnik und Oberflächenbearbeitung

ESS Engineering Software Steyr stellt automatisierte Workflows für Simulation und virtuelle Prozessentwicklung vor. Digitale Modelle können Entwicklungszeiten verkürzen und Prototypaufwände reduzieren.

FerRobotics zeigt robotergestützte Systeme für Schleifen, Polieren und Maskieren. Aktive Kraftregelung und automatischer Toleranzausgleich ermöglichen reproduzierbare Ergebnisse bei sensiblen Oberflächen.

M&N Fördersysteme demonstriert weiterentwickelte Rundtakt-Förderanlagen mit optimierten Steuerungs- und Leitsystemen. Ein kontinuierlicher Materialfluss trägt zur Stabilisierung der gesamten Prozesskette bei.

In der Farb- und Lackentwicklung setzen Unternehmen wie Pi Probaligence auf maschinelles Lernen zur datenbasierten Versuchsplanung und Simulation. Digitale Modelle können Rezepturen schneller analysieren und Prozessparameter systematisch optimieren.

Die PaintExpo 2026 bildet damit den aktuellen Stand vernetzter Beschichtungsprozesse ab, in denen Prozessdaten, Qualitätsparameter und Anlagensteuerung zunehmend integriert ausgewertet werden.

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