Mit swap4cure bündelt IST METZ mehrere Härtungs- und Trocknungstechnologien auf einer gemeinsamen Plattform. Je nach Druckauftrag können konventionelle UV-Härtung, LED-UV oder thermische Trocknung mit Infrarot und Warmluft eingesetzt werden. Damit richtet sich das Konzept an Maschinenhersteller und Druckereien, die unterschiedliche Substrate, Farb- und Lacksysteme sowie wechselnde Produktionsanforderungen abdecken müssen.
Modularer Aufbau für wechselnde Druckprozesse
Schnellwechselsysteme reduzieren Wartungs- und Servicezeiten und unterstützen die Maschinenverfügbarkeit. Für LED-UV-Anwendungen steht unter anderem LEDcure NX zur Verfügung. Die aktuelle LED-Generation erreicht einen Wirkungsgrad von 50 Prozent und ermöglicht eine bedarfsgerechte Leistungsregelung.
Ergänzend analysiert das KI-gestützte Assistenzsystem SMARTcure Produktionsdaten und ermittelt die für den jeweiligen Druckauftrag erforderliche UV-Dosis. Dadurch lässt sich der Energieeinsatz an den Prozessbedarf anpassen; zugleich steigen Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit.
Perspektive für photoinitiatorfreie UV-Systeme
Als weitere Entwicklungsrichtung ist FREEcure in die Plattformstrategie eingebunden. Der gezielte Einsatz energiereicher UVC-Strahlung soll künftig photoinitiatorfreie UV-Systeme unterstützen. Einen Anwendungsbereich sieht IST METZ insbesondere bei Lebensmittel- und Verpackungsanwendungen.
Der modulare Aufbau ist darauf ausgelegt, bestehende Maschinenkonzepte an neue Farb- und Lacksysteme, veränderte regulatorische Anforderungen sowie künftige Härtungstechnologien anzupassen. swap4cure wird auf der LOUPE Americas 2026 am Stand 3310 in Halle B vorgestellt.


