Internationaler Workshop der EFDS zur Plasmatechnologie

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Der Workshop der Europäischen Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. (EFDS) zum Thema „Plasma, Catalysis & Thin Films for Conversion Processes“ findet am 29. – 30. April in Marl statt.

Die Plasmatechnologie hat ein hohes Potenzial zur Unterstützung katalytischer Prozesse. Einerseits ermöglichen Plasmen chemische Prozesse mit hohen Aktivierungsenergien und lassen sich für die Umwandlung von Gasen oder die Modifizierung von Flüssigkeiten einsetzen. Die Einbeziehung katalytischer Oberflächen in plasmachemischen Prozesse kann deren Selektivität und/oder Effizienz erhöhen. Zweitens ermöglicht die Plasma-Oberflächentechnik die Abscheidung und Anpassung spezieller katalytischer Schichten. Um Plasma und Katalysator zusammenzubringen, ist mehr Wissen über die Korrelation der grundlegenden Mechanismen der Plasma-Oberflächen-Wechselwirkung und deren Zusammenspiel notwendig. Auch die Möglichkeiten neuer Materialien muss näher untersucht werden.

Forschungsgruppen und Experten zusammenführen

Ein internationaler Workshop der Europäischen Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e.V. (EFDS) zum Thema „Plasma, Catalysis & Thin Films for Conversion Processes“ führt Forschungsgruppen aus den Bereichen Katalyse und Plasmatechnologie zusammen. Hier sollen die Grundlagen der Plasma- und Katalyse-Technologie in Verbindung mit neuen Anwendungen wie Gasreinigung, CO2-Umwandlung, Plasmapyrolyse, Stickstofffixierung und anderen chemischen Synthesen vorgestellt werden. Plasmaprozesse für die Katalysatorherstellung sind ebenfalls Thema. Der Workshop richtet sich an Katalyse- und Plasmaexperten, Werkstoffspezialisten, Verfahrensingenieure, Maschinen- und Komponentenbauer sowie weitere Experten. Die Veranstaltung findet bei der Firma Evonik in Marl statt.

Initiiert von Plasma Germany

Initiiert wurde der Workshop von Plasma Germany, dem Arbeitskreis Atmosphärenplasma und Fachgremien der Europäischen Forschungsgesellschaft Dünne Schichten e. V. Hier tauschen sich Experten bereits seit einem Jahr zu dieser Thematik aus. Die Entwicklungen werden nicht zuletzt durch die aktuelle Debatte um alternative Energiequellen, Kohlendioxid-Recycling und neue chemische Synthesewege angeregt. Themen wie Stickstofffixierung, Methanisierung, Wasserstoffproduktion, Kohlendioxidumwandlung, Biokraftstoffe und Plasma-to-X Prozesse spielen eine wichtige Rolle zur Erreichung der gesetzten Ziele.

Auch auf der V2025 vom 13. – 16. Oktober 2025 in Dresden wird das Thema präsent sein und als Special unter dem Titel „Gas Conversion Through Activation With Non-Thermal Plasma | an Inspiring Idea for Cold Gases“ weitergeführt werden.

 

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