Die Betz-Chrom GmbH in Gräfelfing hat am 2. Oktober 2026 die Europaabgeordnete Christine Singer zu einem politischen Austausch empfangen. Die Politikerin gehört seit 2024 dem Europäischen Parlament an und befasst sich dort unter anderem mit Fragen aus den Bereichen Umwelt, öffentliche Gesundheit und Landwirtschaft.
Im Zentrum des Besuchs standen für die Galvano- und Oberflächentechnik besonders relevante regulatorische Themen. Besprochen wurden Chrom(VI), der aktuelle Beschränkungsvorschlag sowie die möglichen Grenzwerte und deren Auswirkungen auf Unternehmen der Branche. Damit griff der Termin ein Thema auf, das viele Betriebe in der Oberflächentechnik seit Längerem beschäftigt.
Regulierung und Branchenpraxis
Christine Singer ist Mitglied verschiedener Ausschüsse. Ihr Besuch bei Betz-Chrom bot der Abgeordneten die Gelegenheit, praktische Anforderungen eines galvanotechnischen Betriebs mit politischen und regulatorischen Entwicklungen auf europäischer Ebene zu verknüpfen.
Für die Branche ist der direkte Austausch mit politischen Entscheidungsträgern vor allem dort wichtig, wo Stoffbeschränkungen, Grenzwerte und Genehmigungsfragen unmittelbare Folgen für Produktionsprozesse, Investitionen und Planungssicherheit haben. Der Termin in Gräfelfing diente entsprechend dazu, die Perspektive eines Unternehmens aus der Praxis in die politische Diskussion einzubringen.
Weitere Themen des Besuchs
Neben den regulatorischen Fragen ging es auch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, um ehrenamtliches Engagement sowie um das Thema Ausbildung. Gerade die Gewinnung und Qualifizierung von Fachkräften bleibt für viele Unternehmen der Oberflächentechnik ein zentrales Zukunftsthema.
Betz-Chrom würdigte den Besuch als konstruktiven Austausch. Das Unternehmen dankte Christine Singer „für das offene Gespräch und ihr ehrliches Interesse an der Arbeit und den Herausforderungen für das Unternehmen und die gesamte Branche“.



