Die Leutenegger + Frei AG erweitert ihr Serviceangebot um ein Energie-Assessment für industrielle Beschichtungsprozesse. Der Service richtet sich an Auftrags- und Inhouse-Beschichter und erfasst Energieverbräuche entlang der gesamten Lackier- oder Pulverbeschichtungslinie. Auf dieser Basis lassen sich Energieeinsatz, Kostenstruktur und CO₂-Emissionen transparenter bewerten.
Messkonzept für prozessbezogene Energiedaten
Kern des Angebots ist die Kombination aus Messhardware und einer eigens entwickelten Softwarelösung. Energie- und Prozessdaten werden im laufenden Produktionsbetrieb erfasst, ausgewertet und einzelnen Hauptverbrauchern wie Vorbehandlung, Trocknern oder Lüftungssystemen zugeordnet. Dadurch entsteht ein differenziertes Bild der Energieflüsse innerhalb der Anlage.
Neben der reinen Datenerfassung umfasst das Assessment die energetische Bewertung einzelner Anlagenkomponenten sowie die Analyse relevanter Prozessparameter. Ziel ist es, energetische Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen nach Aufwand und Nutzen zu priorisieren.
Von Kennzahlen zur Maßnahmen-Roadmap
Das Ergebnis ist ein strukturierter Bericht mit Kennzahlen, technischen Handlungsempfehlungen und einer Roadmap für kurz- und mittelfristige Maßnahmen. Diese reicht von betrieblichen Anpassungen bis hin zu Investitionsentscheidungen, etwa im Rahmen von Retrofit-Projekten.
Im Unterschied zu allgemeinen Energieaudits berücksichtigt das Assessment spezifische Einflussgrößen der Oberflächentechnik, darunter Produktmix, Losgrößen, Auslastung, Temperaturprofile, Luftmengen sowie Standby- und Anfahrstrategien. Auch Wechselwirkungen zwischen Prozessstabilität, Beschichtungsqualität und Energieeinsatz fließen in die Bewertung ein.
Optional bietet das Unternehmen weiterführende Leistungen an, darunter Detailengineering einzelner Maßnahmen, Retrofit-Konzepte sowie Unterstützung bei Umsetzung und Wirksamkeitskontrolle.
Das Energie-Assessment ist ab sofort verfügbar und wird auf der PaintExpo in Karlsruhe (Halle 2, Stand 2119) vorgestellt.


