Dürr hat die Niederdruck-Lackierpistole EcoGun ACE pro überarbeitet. Die neue Ausführung weist ein geringeres Gewicht auf, kommt mit weniger Bauteilen aus und wurde hinsichtlich Ergonomie und Bedienung angepasst. Nach Herstellerangaben trägt das geänderte Design zu einer vereinfachten Handhabung und zu einer höheren Betriebssicherheit bei.
Die EcoGun ACE pro basiert auf den konstruktiven Merkmalen der Vorgängerversion und ist um 23 % leichter ausgeführt. Ein Schnellwechselsystem für den Farbkanal ermöglicht Farbwechsel innerhalb kurzer Zeit ohne Spülvorgang und mit geringem Lösemitteleinsatz. Austauschbare Düseneinsätze sind für Anwendungen mit kleinen Losgrößen oder häufigen Farbwechseln ausgelegt, etwa im Automobilbereich, in der Holzverarbeitung sowie im Yacht- und Bootsbau.
Überarbeitetes Bedienkonzept
Das Bedienkonzept der Lackierpistole wurde angepasst. Größere Einstellelemente erleichtern die Handhabung. Die Regulierung der Spritzluft erfolgt über einen Drehknopf, der den bisherigen Hebel ersetzt. Ein unbeabsichtigtes Verstellen soll dadurch reduziert werden. Zudem lässt sich die Spritzluft vollständig schließen. Über ein angepasstes Luftventil kann der Druck bereits beim ersten Betätigungspunkt des Abzugs eingestellt werden.
Reduzierte Variantenvielfalt
Die EcoGun ACE pro wird mit vier Luftkappenvarianten angeboten. Zwei konventionelle sowie zwei LVLP-Luftkappen decken Düsengrößen von 1,2 bis 2,5 Millimeter ab. Ziel ist eine vereinfachte Lagerhaltung und eine geringere Verwechslungsgefahr. Luftkappe und Überwurfmutter bleiben auch im demontierten Zustand miteinander verbunden, wodurch lose Einzelteile vermieden werden. Äußerlich unterscheidet sich die neue Generation durch ein Gehäuse in Bronze-Farbton und schwarze Bedienelemente. Das Design kennzeichnet die überarbeitete Ausführung, während das grundlegende Systemprinzip der Niederdruckpistole unverändert bleibt.


