Dörken übernimmt J.W. Ostendorf von Fidelium Partners

Anzeige Korrosionsschutz | Unternehmen und Personen | Beschichtungsrohstoffe | Erstellt von SC

Die Dörken Gruppe übernimmt den Farben- und Lackhersteller J.W. Ostendorf (JWO) von Fidelium Partners. Beide Unternehmen führen ihre Marktaktivitäten eigenständig fort und bündeln ihre Kompetenzen in den Bereichen Profisegment, Eigenmarken und Lohnfertigung.

Die Dörken Gruppe mit Sitz in Herdecke übernimmt die J.W. Ostendorf GmbH & Co. KG aus Coesfeld. Der bisherige Eigentümer Fidelium Partners hatte JWO 2024 im Rahmen eines Corporate Carve-outs vom dänischen Beschichtungshersteller Hempel erworben und anschließend organisatorisch, operativ und strategisch weiterentwickelt.

Mit der Übernahme erweitert Dörken seine Aktivitäten in der Farben- und Lackbranche. Während Dörken seine Forschungs- und Entwicklungskompetenz, Marken und Marktposition im Profisegment einbringt, verfügt JWO über Erfahrung im DIY-Bereich, bei Handels- und Eigenmarken sowie in der Lohnfertigung.

Produktionsstandorte und Marktaktivitäten bleiben getrennt

Die Entwicklung und Vermarktung von Produkten für den Profimarkt sowie die Herstellung von Pigmentpasten im Competence Center verbleiben am Dörken-Standort Herdecke. Die Produktion von Bautenfarben erfolgt weiterhin bei JWO in Coesfeld. Beide Unternehmen bearbeiten ihre Märkte eigenständig mit separaten Gesellschaften, Geschäftsführungen und Organisationsstrukturen.

JWO soll sich künftig verstärkt als Produktions- und Logistikplattform für weitere Unternehmen der Farbenbranche öffnen. Der 1948 gegründete Hersteller verfügt am Standort Coesfeld über eine jährliche Produktionskapazität von mehr als 200 Millionen Litern.

Gemeinsame Entwicklung in der Farbenbranche

„Gemeinsam können wir unsere jeweiligen Stärken gezielt nutzen, Innovationen beschleunigen und unseren Kunden einen noch größeren Mehrwert bieten“, sagt Thorsten Koch, Vorstand der Ewald Dörken AG und CEO von Dörken Coatings.

Die Unternehmen wollen ihre jeweiligen Kompetenzen für die weitere Produktentwicklung nutzen und ihre Position im europäischen Farben- und Lackmarkt stärken.

Zurück