BASF hat Sondierungen mit der RAG-Stiftung und Evonik Industries AG zu einer möglichen Übernahme von Evonik bestätigt. Wie das Unternehmen mitteilt, ist derzeit offen, wie die Gespräche weiter verlaufen und ob es zu einer Transaktion kommt.
Der Chemiekonzern ordnet die Prüfung in seine Unternehmensstrategie ein. BASF bewertet nach eigenen Angaben fortlaufend Akquisitionsmöglichkeiten, die die Kerngeschäfte stärken, einen hohen strategischen Fit aufweisen sowie profitables Wachstum und Wertsteigerung fördern. Dabei gehe das Unternehmen diszipliniert vor.
Marktinformation bei Bedarf
Weitere Details zu den Sondierungen nannte BASF zunächst nicht. Das Unternehmen erklärte, den Markt in Übereinstimmung mit den regulatorischen Vorgaben unverzüglich zu informieren, wenn und soweit dies erforderlich sei.
Die Mitteilung stammt aus dem Bereich Business & Financial News und enthält darüber hinaus keine Angaben zu möglichen Konditionen, einem Zeitplan oder zu kartellrechtlichen Aspekten. Auch zu einer möglichen Struktur einer Übernahme machte BASF keine weiteren Angaben.
BASF mit Surface Technologies im Portfolio
BASF verweist in der Mitteilung auf ihr Portfolio mit den Core Businesses Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care. Die Standalone Businesses sind in den Segmenten Surface Technologies und Agricultural Solutions gebündelt. Im Jahr 2025 erzielte die BASF-Gruppe nach Unternehmensangaben weltweit einen Umsatz von rund 60 Milliarden Euro.
Für die Oberflächentechnik ist BASF unter anderem über das Segment Surface Technologies relevant. Ob und welche Auswirkungen eine mögliche Übernahme von Evonik auf das Geschäftsumfeld der Branche hätte, ist auf Basis der bislang veröffentlichten Informationen jedoch offen.



