Automechanika: Sata zeigt Sondereditionen und Lackierroboter jetstream

Anzeige Digitalisierung | Lackieren | Erstellt von BA

Sata hat die Automechanika 2026 genutzt, um neue Sondereditionen der Lackierpistole jet X und die Robotiklösung jetstream einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Im Mittelpunkt standen Anwendungen für Basis- und Klarlack sowie die Automatisierung in der Kfz-Reparaturlackierung.

Sata hat auf der Automechanika 2026 mehrere Neuheiten für die Kfz-Lackierung vorgestellt. Im Fokus standen zwei Sondereditionen der Lackierpistole jet X sowie die Robotiklösung jetstream von Sata Automation, die auf der Messe erstmals vor internationalem Publikum zu sehen war.

Am Stand des Herstellers zogen zunächst die jet X basecoat Edition und die jet X clearcoat Edition Aufmerksamkeit auf sich. Die beiden Modelle sind auf ihre jeweiligen Einsatzbereiche abgestimmt und beim Düsenspektrum auf Basis- beziehungsweise Klarlack ausgelegt. Zudem wurden sie in technischen Details weiterentwickelt.

Sondereditionen für unterschiedliche Lackaufgaben

Eine weitere Sonderedition war die jet X by Stilbruch. Das limitierte Modell entstand gemeinsam mit Alex Bloch, der unter dem Label Stilbruch Lack bekannt ist. Auf der Messe war der Künstler selbst am Sata-Stand aktiv und gestaltete vor den Besuchern ein Art Car in seinem charakteristischen Cartoon-Stil. Damit verband Sata die Produktpräsentation mit einer Live-Anwendung aus der Praxis der kreativen Fahrzeuglackierung.

Die Sondereditionen knüpfen an typische Anforderungen in der Reparaturlackierung an: Für Basislack und Klarlack unterscheiden sich Materialverhalten, Zerstäubung und Prozessfenster. Eine auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmte Pistolenvariante kann deshalb für Verarbeiter interessant sein, die ihre Applikation gezielt auf bestimmte Lackschichten ausrichten wollen.

Premiere für Automatisierung in der Reparaturlackierung

Direkt daneben zeigte Sata Automation mit jetstream eine Robotiklösung für die Kfz-Reparaturlackierung. In regelmäßigen Live-Demonstrationen wurde sichtbar, wie sich automatisierte Lackierprozesse in diesem Umfeld umsetzen lassen. Das Interesse am Stand war groß, insbesondere bei Fragen zur Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sowie zu den Investitionen für den Einstieg in die Technologie.

Damit griff Sata ein Thema auf, das in der Oberflächentechnik und speziell in der Fahrzeugreparatur an Bedeutung gewinnt: Automatisierung soll Prozesse reproduzierbarer machen, Personal entlasten und gleichbleibende Beschichtungsqualität unterstützen. Gerade in der Reparaturlackierung gelten flexible Abläufe, wechselnde Bauteilgeometrien und unterschiedliche Schadensbilder jedoch als besondere Herausforderung.

Nach den fünf Messetagen zieht Sata eine positive Bilanz. Vor allem beim Thema Automatisierung sieht das Unternehmen weiteres Entwicklungspotenzial. Die Messe war dafür nicht nur eine Produktbühne, sondern auch ein Testfeld für den Austausch mit Werkstätten und Fachbesuchern aus dem internationalen Umfeld.

Zurück