Zum Einsatz kommen Beschichtungssysteme der Marke International für Windkraftanlagen sowie chemische Prozessanlagen. Sie sollen Stahlkonstruktionen, Rohrleitungen, Ammoniaktanks und Wasserstoffspeicher dauerhaft vor Korrosion sowie chemischen und thermischen Belastungen schützen.
Beschichtungen für anspruchsvolle Betriebsbedingungen
Der Industriepark wird vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben und befindet sich derzeit in der zweiten Ausbaustufe. Nach Angaben von Akzo Nobel ist die Anlage auf eine jährliche Produktion von 45.000 Tonnen grünem Wasserstoff sowie 200.000 Tonnen grünem Ammoniak und Methanol ausgelegt.
Für die Stahlkonstruktionen werden unter anderem die Beschichtungen Interzinc 52E, Interthane 990E und Intergard 475HS eingesetzt. Für Rohrleitungen und Ammoniaktanks kommt Interbond 2340UPC zum Einsatz, das für den Schutz vor Korrosion unter der Isolierung (CUI) entwickelt wurde. Wasserstoffspeicher werden mit Interseal 670HS beschichtet.
Beitrag zu erneuerbaren Energien
Das Projekt unterstreicht die Bedeutung leistungsfähiger Korrosionsschutzsysteme für Anwendungen im Bereich erneuerbarer Energien. Der Industriepark verbindet die Erzeugung erneuerbarer Energie mit der Produktion von grünem Wasserstoff, Ammoniak und Methanol innerhalb einer integrierten Prozesskette.
Akzo Nobe hat die eigenen Scope-1- und Scope-2-Emissionen gegenüber dem Basisjahr 2018 bereits um 47 Prozent reduziert. Ende 2025 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch des Unternehmens bei 69 Prozent.


