Verfahren zur Oberflächenbehandlung gefördert

Anzeige Unternehmen und Personen |

Das Bundesumweltministerium fördert die Umsetzung eines innovativen Verfahrens zur Oberflächenbehandlung von großen Aluminiumteilen. Damit lassen sich erhebliche Mengen an Wasser, Chemikalien und Energie einsparen. Die Holder GmbH plant eine neue Anlage zur Reinigung und Beizpassivierung komplexer Aluminiumleichtbauteile zu errichten. Mit Hilfe des sogenannten Alupass2020-Verfahrens soll eine stabile und reproduzierbare Oberfläche der Aluminiumteile und ein zuverlässiger Korrosionsschutz erreicht werden. Zudem soll eine spezielle Ultraschallreinigung mit umweltfreundlichen Tensiden zur Reinigung der Werkstücke ermöglicht werden. Außerdem kann das Wasser mehrfach für die Spülung verwendet und die warme Produktionsabluft zurückgewonnen werden. Mit dem Vorhaben können jährlich 12.700 Kubikmeter Wasser und 19,4 Tonnen an Chemikalien eingespart werden. Außerdem verringert sich der Energieverbrauch um bis zu 2.500 Megawattstunden. Daraus ergibt sich eine CO2-Minderung von bis zu 650 Tonnen pro Jahr.

 

Zurück