VdL: Lack- und Druckfarbenindustrie verzeichnet Absatzrückgänge

Anzeige Korrosionsschutz | Lackieren | Pulverbeschichten | Unternehmen und Personen | Erstellt von SC

Die deutsche Lack- und Druckfarbenindustrie hat 2025 in nahezu allen Sektoren Absatz verloren. Auch der Umsatz ging zurück. Für 2026 erwartet der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) eine leichte Besserung, sieht die Entwicklung aber weiterhin durch globale Krisen und Unsicherheiten belastet.

Die wirtschaftliche Schwäche wirkte sich 2025 breit auf die Branche aus. Sowohl die Verkaufsmengen als auch die Umsätze gingen zurück. Damit folgte die Lack-, Farben- und Druckfarbenindustrie der schwachen Entwicklung in weiten Teilen der Chemieindustrie.

Die Branche setzte 2025 rund 8 Mrd. Euro um und beschäftigt etwa 30.000 Mitarbeiter. Im VdL sind mehr als 200 überwiegend mittelständische Hersteller organisiert, die über 90 Prozent des Industriezweigs repräsentieren.

Absatz, Produktion und Außenhandel unter Druck

Die wirtschaftliche Entwicklung zeigt sich in Produktion, Absatz und Außenhandel. Der VdL bündelt die Kennzahlen für 2025 in der neu veröffentlichten digitalen Wirtschaftsbroschüre „Das Jahr in Zahlen 2025“. Enthalten sind Daten zu Umsätzen, Inlandsproduktion, Importen, Exporten und weiteren Marktindikatoren.

Für Unternehmen der Oberflächentechnik ist insbesondere die Entwicklung bei Industrielacken relevant. Schwächere Absatzmengen spiegeln die verhaltene Nachfrage in wichtigen industriellen Abnehmerbranchen wider und beeinflussen damit auch die Auslastung entlang der Beschichtungs- und Zulieferketten.

Leichte Besserung für 2026 erwartet

Für das laufende Jahr erwartet der VdL eine leichte Verbesserung. Gleichzeitig bleiben die Perspektiven von globalen Krisen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt.

Die vollständigen Kennzahlen sind in der digitalen Broschüre „Das Jahr in Zahlen 2025“ zusammengefasst, die auf der Website des VdL zum Download bereitsteht.

Zurück