Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat seine Infrastruktur um eine CO₂-Schneestrahlanlage erweitert. Das System wird sowohl in Forschungsprojekten als auch für industrielle Anwendungen eingesetzt und dient der trockenen, rückstandsfreien Reinigung von Kunststoffoberflächen.
Zum Einsatz kommt ein Gerät des Typs Jetworker P16 von acp systems, das auf der Quattroclean-Technologie basiert.
Trockene Reinigung ohne Chemikalien
Das Verfahren kombiniert Druckluft und CO₂-Schnee und ermöglicht eine materialschonende Entfernung von Partikeln, Fasern und filmischen Verunreinigungen. Die Reinigung erfolgt chemikalienfrei und ohne zusätzliche Trocknungsschritte.
Durch die getrennte Regelung von Druckluft und CO₂-Zufuhr lässt sich die Reinigungsintensität an unterschiedliche Materialien und Anforderungen anpassen.
Relevanz für Oberflächenvorbehandlung
Am SKZ wird die Anlage insbesondere für Untersuchungen zur Oberflächenvorbehandlung eingesetzt, etwa im Hinblick auf das Verhalten von Rezyklatmaterialien. Ziel ist es, Prozessparameter zu ermitteln, die sich in industrielle Anwendungen übertragen lassen.


