Sherwin-Williams kombiniert zwei Pulverlackschichten mit einem Einbrennvorgang

Anzeige Pulverbeschichten | Erstellt von BA

Sherwin-Williams hat mit Powdura OneCure ein zweischichtiges Pulverlacksystem vorgestellt, bei dem Grundierung und Decklack gemeinsam ausgehärtet werden. Der eingesparte Einbrennvorgang soll Energie- und Prozesskosten reduzieren und gleichzeitig den Durchsatz in der Beschichtung erhöhen.

Das für Baumaschinen, schwere Nutzfahrzeuge und die allgemeine Metallbeschichtung entwickelte System besteht aus einer Grundierung und einem Decklack. Beide Pulverlackschichten werden im Trocken-auf-Trocken-Verfahren aufgebracht und anschließend gemeinsam in einem einzigen Einbrennvorgang ausgehärtet.

Ein Einbrennvorgang für zwei Pulverlackschichten

Bei konventionellen zweischichtigen Pulverlacksystemen werden Grundierung und Decklack üblicherweise separat ausgehärtet. Powdura OneCure reduziert den Prozess dagegen auf einen gemeinsamen Aushärtungsschritt. Nach Angaben von Sherwin-Williams sind Grundierung und Decklack so formuliert, dass sie beim gemeinsamen Einbrennen aufeinander abgestimmt reagieren und sich miteinander verbinden.

Dadurch können Energieverbrauch sowie Arbeits- und Wartungsaufwand sinken. Da der zweite Einbrennvorgang entfällt, lässt sich zudem die für die Beschichtung benötigte Prozesszeit verkürzen und der Anlagendurchsatz erhöhen.

Kantenabdeckung und Korrosionsschutz

Das Zweischichtsystem ist auf eine verbesserte Abdeckung von Bauteilkanten und einen hohen Korrosionsschutz ausgelegt. Gleichzeitig soll die Kombination aus Grundierung und Decklack die für industrielle Anwendungen erforderliche Oberflächenqualität erzeugen. Nach Herstellerangaben erfüllt oder übertrifft das Beschichtungssystem mehrere OEM-Spezifikationen. Konkrete Spezifikationen oder Prüfergebnisse werden in der vorliegenden Mitteilung allerdings nicht genannt.

Weniger Anlagenfläche erforderlich

Neben Energie- und Zeiteinsparungen nennt Sherwin-Williams einen geringeren Flächenbedarf als weiteren Vorteil des Verfahrens. Durch den Wegfall eines separaten Aushärtungsschritts kann die erforderliche Anlagentechnik reduziert werden, was sich auch auf den Investitionsbedarf auswirken kann.

Zurück