Nach Angaben des Veranstalters nutzten insgesamt rund 7.000 Teilnehmer die Messe und die begleitenden Kongresse zum fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen und industrielle Anwendungen. Die Veranstaltung gilt als zentrale Plattform für Sensorik, Mess- und Prüftechnik im internationalen Umfeld.
Sensorik entwickelt sich zum intelligenten Systembaustein
Ein Schwerpunkt der Messe war die zunehmende Integration von Sensorik, Datenverarbeitung, Software und KI in industrielle Anwendungen. Vorgestellt wurden Lösungen für Predictive Maintenance, intelligente Produktion, Robotik, autonome Systeme und datenbasierte Qualitätssicherung. Dabei rückten Themen wie Datenqualität, Kalibrierung, Rückführbarkeit und Multisensorfusion stärker in den Fokus. Sie gelten als wichtige Voraussetzungen für den industriellen Einsatz KI-gestützter Anwendungen.
Fachforum und Kongresse fördern Wissenstransfer
Begleitend zur Ausstellung bot die SENSOR+TEST ein umfangreiches Vortragsprogramm. Fachforen sowie Themenbereiche zu Condition Monitoring und Kalibrierung ermöglichten den Austausch zwischen Industrie, Forschung und Entwicklung. Parallel fanden die 23. ITG/GMA-Fachtagung „Sensoren und Messsysteme“ sowie die European Test and Telemetry Conference (ETTC) statt. Die Veranstaltungen behandelten Themen von modernen Sensorsystemen über IoT und Edge Computing bis hin zu KI-Anwendungen und komplexen Systemarchitekturen.
Nächste SENSOR+TEST im Mai 2027
Neben den technischen Themen standen auch Networking und der Aufbau neuer Kooperationen im Mittelpunkt. Die Veranstalter sehen Sensorik und Messtechnik als Schlüsseltechnologien für die industrielle Transformation und den Ausbau datengetriebener Produktionssysteme. Die nächste SENSOR+TEST findet vom 11. bis 13. Mai 2027 in Nürnberg statt. Parallel dazu wird erneut die SMSI – Sensor and Measurement Science International Conference – veranstaltet.


