Die Lauffläche, auch Skibelag genannt, eines modernen Skis muss gleich drei Anforderungen erfüllen: Sie soll elastisch sein, verschleißarm und vor allem soll sie ausgezeichnet durch den Schnee gleiten. Bei fast allen Herstellern von Skiern besteht die Lauffläche zu einem Großteil aus High-Density Polyethylene (HDPE), also Polyethylen mit einer hohen Dichte zwischen 0,94 und 0,97 g/cm³. Für Skier der Spitzenklasse werden zusätzlich feine Silikatpartikel in die Beläge eingearbeitet. Hergestellt wird die Beschichtung - je nach Qualitätsanforderung - durch Extrudieren oder durch Sintern.
Die Tribologie des Ski-Schnee-Kontakts ist wissenschaftlich schwer zu dokumentieren und noch nicht vollständig verstanden. Vermutlich profitiert das Gleitverhalten des Skis, wenn Wassertropfen an den Kontaktpunkten zwischen Belag und Schnee sofort schmelzen und gefrieren. Entsteht jedoch aufgrund einer zu hohen Wassermenge im Kontaktbereich ein durchgängiger Wasserfilm, verschlechtern sich die Gleiteigenschaften. Das versuchen die Hersteller mit Zusätzen wie Kohlenstoff, Zeolit oder Fluor im Skibelag auszugleichen.
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