PSE 2026 bündelt Trends der Plasma- und Oberflächentechnik

Anzeige Vakuumtechnologie | Events | Erstellt von SC

Die PSE 2026 bringt vom 31. August bis 4. September in Erfurt aktuelle Entwicklungen aus Plasma-, Vakuum- und Beschichtungstechnik zusammen. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen für Energietechnik, Digitalisierung, ressourceneffiziente Produktion und funktionale Oberflächen.

Rund 600 Fachleute aus Wissenschaft und Industrie sowie mehr als 60 Aussteller werden zur 20. International Conference on Plasma Surface Engineering erwartet. Das Programm reicht von physikalischen Grundlagen und neuen Beschichtungsverfahren bis zu industriellen Anwendungen. Behandelt werden unter anderem PVD-Prozesse, tribologische und schützende Schichtsysteme, Diamant- und diamantähnliche Schichten sowie Verfahren für Energie-, Umwelt- und Produktionstechnik.

Oberflächen für Wasserstoff und Energiespeicher

Ein Schwerpunkt liegt auf Oberflächenlösungen für Wasserstofftechnologien, Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure. Dazu gehören Schutzschichten für Bipolarplatten und Elektroden, katalytisch aktive Beschichtungen, Wasserstoffbarrieren sowie Dünnschichten für Lithium- und Natriumbatterien. Weitere Beiträge befassen sich mit Solarabsorbern, photoaktiven Schichten und plasmabasierten Verfahren zur Umwandlung von CO₂, Methan und Ammoniak.

Damit rücken Oberflächen als funktionale Bestandteile moderner Energiesysteme in den Vordergrund. Sie beeinflussen Effizienz, Korrosionsbeständigkeit, Lebensdauer und Materialeinsatz und können so zur technischen Weiterentwicklung von Energie- und Stoffkreisläufen beitragen.

Digitale Methoden für stabile Beschichtungsprozesse

Auch die Digitalisierung von Entwicklungs- und Produktionsprozessen prägt das Konferenzprogramm. Simulationen, Plasmadiagnostik, Sensorik und datenbasierte Verfahren sollen komplexe Prozesse besser erfassbar und steuerbar machen. Themen sind unter anderem optische Emissionsspektroskopie, Resonanzsonden, physikalische Prozessmodelle, Machine Learning und digitale Prozessketten.

Weitere Programmpunkte behandeln PFAS-freie Funktionsschichten, recyclinggerechte Verpackungen, biobasierte Materialien, trockene Reinigungsverfahren sowie Anwendungen in Wasseraufbereitung, Lebensmitteltechnik und Landwirtschaft. Tutorials, Workshops, Networking-Formate und die Industrieausstellung ergänzen das Vortragsprogramm und unterstützen den Austausch zwischen Forschung, Anlagenbau, Materialentwicklung und industrieller Anwendung.

Weiter Infos zur Veranstaltung finden sich unter: https://www.pse-conferences.net/

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