Metrohm erweitert sein Portfolio um den Ionic Titrator, einen kompakten Stand-alone-Titrator mit direkter Cloud-Anbindung. Das System ist für Laborumgebungen ausgelegt, in denen wenig Platz zur Verfügung steht, zugleich aber ein breiter Funktionsumfang gefragt ist. Der Hersteller positioniert das Gerät als eigenständige Lösung, die die Leistungsfähigkeit eines PCs in ein platzsparendes Instrument überführt.
Im Zentrum steht ein 10-Zoll-Touchdisplay, das die Bedienung direkt am Gerät ermöglicht. Methoden und Daten lassen sich lokal verwalten; tausende Bestimmungen können nach Herstellerangaben im System gespeichert werden. Damit kann der Titrator ohne externen Computer betrieben werden, was den Einsatz insbesondere in kompakten Laborarbeitsplätzen erleichtert.
Modularer Aufbau
Der Ionic Titrator ist modular ausgelegt und kann an unterschiedliche Analyseanforderungen angepasst werden. Anwender können bis zu vier Büretten anschließen, bis zu drei Messeingänge integrieren und zwei Titrationen parallel durchführen. Das ist sowohl direkt am Gerät als auch in Verbindung mit einem Autosampler möglich.
Mit dem System lassen sich potentiometrische und Karl-Fischer-Titrationen auf einer Plattform durchführen. Labore können damit zunächst mit einer Grundkonfiguration starten und das Gerät bei veränderten Anforderungen schrittweise erweitern. Metrohm beschreibt den Ansatz so: „Labore können mit ihren aktuellen Anforderungen beginnen und das System Schritt für Schritt entsprechend den sich ändernden Bedürfnissen erweitern.“
Cloud-Anbindung für moderne Laborabläufe
Ein zentrales Merkmal der Neuentwicklung ist die direkte Cloud-Anbindung. Sie soll digitale Laborabläufe unterstützen und den Zugriff auf Daten und Methoden vereinfachen. Zugleich bleibt das Gerät als Stand-alone-System nutzbar, sodass Anwender nicht zwingend auf einen separaten PC-Arbeitsplatz angewiesen sind.
Für Labore, die Titrationsaufgaben flexibel abdecken müssen, verbindet der Ionic Titrator damit mehrere Anforderungen in einem System: kompakte Bauweise, parallele Analysen, modulare Erweiterbarkeit und die Kombination verschiedener Titrationsverfahren. Gerade in analytischen Laboren mit wechselnden Probenaufkommen oder begrenztem Platzangebot kann das die Geräteauswahl vereinfachen.



