Lukas-Erzett sorgt mit Sichellamellen-Technologie für gleichmäßigen Materialabtrag

Anzeige Mechanisches Bearbeiten | Erstellt von SP

Mit der Sichellamelle hat Lukas-Erzett das Konstruktionsprinzip klassischer Schleiflamellenteller weiterentwickelt. Die spezielle Lamellengeometrie soll einen gleichmäßigen Materialabtrag, einen ruhigeren Werkzeuglauf und eine höhere Prozessstabilität ermöglichen.

Schleiflamellenteller werden in der Metallbearbeitung unter anderem zum Entgraten, für die Schweißnahtbearbeitung sowie für Flächen- und Konturschliffe eingesetzt. Lukas-Erzett setzt dabei auf eine sichelförmige Lamellengeometrie, die sich von den üblichen rechteckigen Schleiflamellen unterscheidet. Geometrie verbessert Schleifverhalten

Durch die veränderte Form der Lamellen verändert sich die Kontaktfläche zwischen Werkzeug und Werkstück. Das soll eine kontrolliertere Bearbeitung sowie einen gleichmäßigeren Materialabtrag ermöglichen. Gleichzeitig wird mehr Schleifmaterial im äußeren Bereich des Werkzeugs angeordnet, wo die höchste Umfangsgeschwindigkeit wirkt. Nach Angaben des Herstellers führt dies zu einer konstanten Schleifleistung über die gesamte Standzeit hinweg und unterstützt reproduzierbare Bearbeitungsergebnisse.

Vorteile für manuelle und automatisierte Prozesse

Ein weiterer Effekt der Lamellengeometrie ist ein kompakterer Aufbau des Lamellenpakets. Dadurch werden Vibrationen reduziert und der Werkzeuglauf stabilisiert. Dies kann insbesondere bei Schweißnähten, Kantenbearbeitungen und empfindlichen Oberflächen zu homogeneren Ergebnissen beitragen. Die Technologie kommt heute in verschiedenen Werkzeugserien für manuelle Anwendungen sowie für den Maschinen- und Robotereinsatz zum Einsatz. Ziel sind stabile Schleifprozesse, längere Standzeiten und eine höhere Wirtschaftlichkeit in der Metallbearbeitung.

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