Hydrogen Technology World Expo: Fraunhofer ILT zeigt Lasertechnik für die Wasserstoffkette

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Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT präsentiert auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 Anwendungen der Lasertechnik entlang der gesamten Wasserstoffkette. Im Fokus stehen Fertigungsverfahren für Elektrolyse, Brennstoffzellen, Power-to-X und die sichere Wasserstoffspeicherung.

Das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT zeigt auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg, wie sich Lasertechnik in verschiedenen Stufen der Wasserstoffwirtschaft einsetzen lässt. Vom 20. bis 22. Oktober 2026 stellen die Aachener Forschenden Lösungen für Elektrolyse, Brennstoffzellen, Power-to-X und Wasserstoffspeicherung vor.

Im Mittelpunkt stehen laserbasierte Fertigungsverfahren, die Bauteile und Komponenten für Wasserstoffanwendungen effizienter herstellen und funktional anpassen sollen. Das Spektrum reicht von der industriellen Fertigung von Membran-Elektroden-Einheiten und Bipolarplatten bis zu Verfahren für Elektrolyse-Technologien.

Schutzschichten und Fügeprozesse

Ein weiterer Schwerpunkt ist die unterirdische Wasserstoffspeicherung. Im europäischen Projekt HyCavern arbeitet das Fraunhofer ILT an neuen Ansätzen, um Stahlauskleidungen dauerhaft gegen den Einfluss von Wasserstoff zu schützen. Dazu werden laserbasierte Schutzschichten und Fügeprozesse entwickelt, die die Beständigkeit der eingesetzten Materialien verbessern sollen.

Gerade bei der Speicherung und beim Transport von Wasserstoff sind Werkstoffverhalten und Fügetechnik entscheidend. Laserprozesse können hier dazu beitragen, Schichten gezielt aufzubringen und Verbindungen reproduzierbar herzustellen. Das ist insbesondere für Anwendungen relevant, bei denen Bauteile langfristig hohen Belastungen ausgesetzt sind.

Fertigung für Wasserstoffanwendungen

Darüber hinaus verweist das Institut auf Arbeiten im eigenen Hydrogen Lab. Dort entstehen gemeinsam mit Projektpartnern und Unternehmen laserbasierte Fertigungsverfahren für die Wasserstofftechnologie. Ziel ist es, Forschungsergebnisse in industrielle Prozesse zu überführen und damit die Skalierung entsprechender Komponenten zu unterstützen.

Das Fraunhofer ILT demonstriert auf der Messe, welche Rolle Lasertechnik nicht nur in einzelnen Prozessschritten, sondern entlang der gesamten Wasserstoffkette spielen kann. Für die Oberflächentechnik sind dabei vor allem Schutzschichten, materialgerechte Fügeprozesse und die präzise Bearbeitung funktionaler Komponenten von Bedeutung.

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