Die Geothermieanlage ist der nächste Schritt nach der Installation einer Photovoltaikanlage im Jahr 2023, wie das Unternehmen mitteilt. Mit diesen beiden Anlagen kann Busch seine Energieversorgung auf erneuerbare, ressourcenschonende Quellen ausrichten und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen reduzieren.
Heizen und kühlen mit einer Anlage
Die Geothermieanlage beheizt im Winter und kühlt im Sommer acht Gebäude mit einer Gesamtgrundfläche von mehr als 10.000 m2. Für eine höhere Effizienz hat der Vakuumpumpenhersteller auch die Gebäude selbst modernisiert: Fassaden und Dächer wurden energetisch saniert und ein intelligentes Gebäudeautomationssystem installiert.
„Unser Ziel ist es, eine umweltfreundliche, moderne Beheizung und Kühlung unserer Gebäude zu ermöglichen“, erläutert Dr. Martin Gutmann, Geschäftsführer der Busch Produktions GmbH. In Kombination mit der bereits installierten Photovoltaikanlage bietet die Geothermieanlage nach seinen Worten dafür ein geeignetes System. Die Geothermieanlage ersetzt einen erheblichen Teil des Öl- und Gasverbrauchs. Sie soll den CO₂-Ausstoß am Hauptsitz in Maulburg um mehr als 237 t pro Jahr reduzieren.
Für die Installation der Anlage war eine sorgfältige Planung erforderlich –sowohl über als auch unter der Erde. Zwei Bohrlöcher mit einem Durchmesser von jeweils 1 m wurden bis zu einer Tiefe von rund 23 m und in möglichst großem Abstand zueinander gebohrt. Dieser Abstand verhindert, dass sich das warme Grundwasser hydraulisch und thermisch mit dem abgekühlten Reinjektionswasser aus dem Wärmeübertrager der Anlage vermischt.


